Leads als Marketingagentur generieren: Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung
Ein Gastbeitrag von Sophia Garcia (Expertin für Copywriting und Conversion)
Wenn du 100 Inhaber von Marketingagenturen fragen würdest, wie sie ihre Leads gewinnen, würden 90 von ihnen sagen: „Meistens durch Empfehlungen.“
Empfehlungen sind großartig. Solche Kunden lassen sich besonders leicht gewinnen, weil sie durch jemanden von dir erfahren haben, dem sie vertrauen.
Aber wie oft bekommst du wirklich Empfehlungen? Einmal pro Woche? Pro Monat?
Und wie oft sind diese Kunden deine idealen Kunden?
Planloses Wachstum lässt sich nicht skalieren. Wenn du eine gesunde Pipeline aufrechterhalten willst, brauchst du Kontrolle über deine Strategie zur Lead-Generierung.
Was macht die Lead-Generierung für Marketingagenturen anders?
Agenturleistungen zu verkaufen, ist insofern einzigartig, als dass:
- Qualität wichtiger ist als Quantität. Du willst nur mit Kunden arbeiten, die den besten ROI aus deinen Leistungen herausholen. Wenn sie nicht zu deinem ICP passen, kosten sie dich normalerweise mehr, als sie wert sind.
- Du weder Ergebnisse noch einen festen Ablauf garantieren kannst. SaaS und Konsumgüter bieten einheitliche Produkterlebnisse. Bei dir sind jeder Kunde und der Umfang jedes Projekts anders.
- Kunden selbst aktiv werden müssen. Im Jahr 2026 weiß irgendwie jeder, dass er sein Unternehmen vermarkten muss. Du kannst unmöglich wissen, was sie erreichen wollen (oder ob sie überhaupt das Budget dafür haben). Bei einer kalten E-Mail liegt die Wahrscheinlichkeit bei 99,9 %, dass du am Ziel vorbeischießt.
Kurz gesagt: Du brauchst einen persönlicheren Ansatz.
Diese vier Strategien zur Lead-Generierung bauen aufeinander auf, und jeder erfolgreiche Inhaber einer Marketingagentur nutzt sie. 👇🏻
1. Konzentriere dich zuerst auf SEO
Warum sollte sich jemand als Kunde für dich entscheiden, wenn du nicht einmal deine eigene Website in den Suchergebnissen platzieren kannst?
Abgesehen davon, dass du praktizieren solltest, was du predigst, ist SEO ein hervorragender Ausgangspunkt, weil du damit die Grundlage für konstanten organischen Traffic legst (und damit auch für kostenlose Website-Leads 🤑).
Wenn du gerade erst anfängst, sind einige Bausteine des SEO-Puzzles besonders wichtig:
- 🤖 Technische Optimierung — Behebe Fehler in deinem Code, stelle sicher, dass deine Website in höchstens 3 Sekunden lädt, und nutze strukturierte Daten, um die Elemente auf jeder Seite zu definieren.
- 📊 On-Page-Optimierung — Optimiere deine Metadaten und Inhalte für Keywords, vereinfache die Architektur deiner Website und sorge dafür, dass sich deine wichtigsten Seiten leicht finden lassen (z. B. Preise, Leistungen, Pillar-Content und Blog).
- 👨🏻💻 Keyword-Recherche — Finde die richtigen Begriffe und Suchphrasen, auf die du jede Seite ausrichten solltest – abhängig von der Suchintention.
- 📈 Conversion-Rate-Optimierung (CRO) — Lass deine CTA-Buttons hervorstechen, nutze Heatmaps, um das Verhalten der Benutzer zu verstehen, und stopf deine Website um Himmels willen nicht mit ChatGPT-Müll voll.
- ✅ Kundenbewertungen — Biete ein großartiges Produkt an und baue Autorität auf, indem du andere dazu bringst, das zu bestätigen.
Es gibt jede Menge fortgeschrittener Tools, aber du kannst mit der Google Search Console anfangen. Sie ist kostenlos und zeigt dir technische sowie UX-Fehler, die du beheben kannst, um deine Leistung sofort zu verbessern.
2. Baue SEO mit Content-Marketing aus
Content-Marketing funktioniert Hand in Hand mit SEO. Sobald du die Grundlagen gelegt und die technischen Probleme aus dem Weg geräumt hast, kannst du dich ernsthaft mit der Erstellung von Inhalten beschäftigen.
Das bedeutet nicht, einfach zum Zeitvertreib Blogbeiträge zu schreiben. Du brauchst hochwertige Inhalte, die deinen Kunden etwas beibringen oder ein Problem lösen.
Für einen sofortigen Schub solltest du mit Content am unteren Ende des Funnels (BoFu) beginnen:
- Fallstudien
- Kundenbewertungen und Testimonials
- Serviceseiten (für alle deine Agenturleistungen)
- Preisseiten
- Vergleichs-/Best-of-Seiten (z. B. unsere Seite „best sales CRM“)
- Anwendungsfälle (für Branchen, auf die du dich spezialisierst)
Danach suchen Entscheider, wenn sie verschiedene Agenturen vergleichen, herausfinden möchten, was deine Agentur anbietet, und beurteilen, ob du ihre Anforderungen erfüllen kannst.
Mit anderen Worten: Dieser Content bringt Menschen, die ohnehin fast kaufbereit sind, zum Kauf. Cha-ching. 💰
Wenn du diesen Content erstellst,
- Teile ihn in gut lesbare Absätze auf (wie in diesem Artikel, maximal 3–4 Sätze).
- Verwende Aufzählungspunkte und visuelle Elemente.
- Optimiere ihn für relevante Keywords (aber halte ihn natürlich).
- Verlinke andere relevante Seiten – sowohl auf deiner Website als auch auf vertrauenswürdigen externen Websites (z. B. für Statistiken).
💡 _Profi-Tipp: Du kannst deinen Content wiederverwenden und daraus Social-Media-Posts und Newsletter-Versendungen machen._
3. Baue deine persönliche Marke auf (als Gründer)
89 % der B2B-Marketer nutzen LinkedIn zur Lead-Generierung.
Warum?
Weil dort viele hochrangige Entscheider unterwegs sind.
Als Gründer hilft dir das Veröffentlichen von Content auf LinkedIn und Twitter/X dabei, ein Publikum aus folgenden Personen aufzubauen:
- Gleichgesinnten
- angehenden Marketern, die zu dir aufschauen
- Menschen, die daran interessiert sind, mit dir zu arbeiten
Angenommen, du betreibst eine Content-Marketing-Agentur und weißt nicht, wie du Copywriting-Kunden findest. Du könntest Hunderte Cold Emails an völlig Fremde schicken – oder du machst es wie Joe Zappa. 👇🏻

LinkedIn-Profilseiten sind wie Landingpages aufgebaut. Wenn du also den richtigen Traffic auf dein Profil lenkst, kannst du die Menschen direkt dazu bringen, deinen Newsletter zu abonnieren oder ein Verkaufsgespräch mit dir zu buchen.
Doch um überhaupt Traffic auf dieses Profil zu bekommen, brauchst du Content. Guten Content.
Wenn du bereits bloggst, SEO machst und deine Marketingagentur führst, bist du eine wandelnde Content-Ideenmaschine.
Du musst nur:
- Folge Creatorn in deinem Bereich.
- Verschaffe dir ein Gefühl dafür, was sie posten, wie sie ihren Content strukturieren und wo du dich abheben kannst.
- Biete Mehrwert und knüpfe durch ansprechende Kommentare Kontakte.
- Veröffentliche täglich Content mit deinen eigenen Perspektiven auf Marketing und Unternehmertum.
- Hebe den Erfolg deiner Kunden hervor, um mehr Interesse an deiner Arbeit zu wecken.
Das funktioniert tatsächlich. Neulich erwähnte Herr Zappa ganz nebenbei, dass es seiner noch jungen Agentur bereits über 300.000 $ Umsatz eingebracht hat.

SEO und Content-Marketing bringen dir jede Menge Leads. Aber ein Publikum in den sozialen Medien ist der heilige Gral der Inbound-Leadgenerierung.
Sobald du eines hast, ist deine Agentur – und jedes zukünftige Unternehmen, das du gründest – rezessionssicher.
Beim Generieren von Leads und bei der Kontaktaufnahme mit potenziellen Kunden ist es für Marketingagenturen wichtig, bewährte Datenschutzpraktiken zu befolgen, statt die verfügbaren Tools zur Leadgenerierung blind einzusetzen. Die DSGVO umfasst sieben zentrale Grundsätze, die Unternehmen beim Umgang mit personenbezogenen Daten in der EU einhalten müssen. Indem sie Datenschutzbestimmungen wie die DSGVO respektieren, können Agenturen Vertrauen und Glaubwürdigkeit bei Leads und potenziellen Kunden aufbauen.
4. Erstelle einen Newsletter
Sobald du ein Publikum hast, ist es der logische nächste Schritt, es auf weitere Kanäle auszuweiten. Du musst das Rad hier nicht neu erfinden. E-Mail ist am besten. 📧
Einmal pro Woche kannst du deiner E-Mail-Liste einen ausführlichen Artikel darüber senden, wie sie ihr Marketing verbessern können, was bei dir funktioniert oder welche Wachstumstaktiken es in ihrer Branche – deiner Nische – gibt.
Du wirst so viel kostenlosen Mehrwert bieten, dass du dir zumindest jede Menge Respekt verdienen wirst.
Und wenn du tatsächlich jemandem dabei hilfst, seine Ergebnisse zu verbessern, gibt es keine Chance, dass diese Person jemand anderen beauftragt, wenn sie bereit ist, ihr Marketing auszulagern.

Wenn Salesflare das CRM deiner Agentur ist, könnte es wirklich nicht einfacher sein. Du musst nur deinen E-Mail-Newsletter integrieren, und deine Kontakte und Erkenntnisse werden automatisch synchronisiert.
BONUS: Bitte um Empfehlungen!
Ich habe vorhin gesagt, dass Empfehlungen nicht skalierbar sind. Ich meine damit passive Empfehlungen.
Die beste Möglichkeit, Empfehlungen als Teil deiner Strategie zu nutzen, besteht darin, deine Kunden regelmäßig zu befragen. Verwende dein CRM, um automatisch Umfragen an Kunden zu senden, sobald sie den Meilenstein von sechs Monaten oder einem Jahr erreicht haben.
Wenn (sobald) die Ergebnisse positiv ausfallen, erstelle einen weiteren Workflow, in dem du sie um eine Empfehlung bittest.

Außerdem ist es sinnvoll, es Kunden und Partnern leicht zu machen, dir Empfehlungen zu schicken, indem du in E-Mails, Rechnungen und Fußzeilen deiner Website einen Link zu deinem Empfehlungsformular einfügst.
Und ab und zu solltest du keine Angst davor haben, einfach direkt zu fragen. Wenn du eine solide, persönliche Beziehung zu ihnen hast, sagen sie vielleicht sofort: „Ja!“
Ein wenig über Sophia:
Sophia Garcia ist Copywriterin und Conversion-Expertin mit einer Leidenschaft dafür, Ideen in fesselnde Geschichten zu verwandeln. Inspiriert von ihrer Liebe zur Stand-up-Comedy legt Sophia großen Wert darauf, ihren Inhalten Authentizität und Persönlichkeit zu verleihen. Sie bringt gern eine frische Perspektive ein, indem sie sich über alle Themen rund um Vertrieb und Marketing auf dem Laufenden hält.

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat. Wenn ja, erzähl anderen davon!
👉 Du kannst @salesflare auf Twitter, Facebook und LinkedIn folgen.


