Der ultimative Leitfaden für Mailchimp

So nutzt du Mailchimp

Ach ja, MailKimp.

Oder heißt es etwa KaleLimp?

…MailShrimp? 🤔

MailShrimp

Ganz gleich, wie du den Namen aussprichst: Die in Atlanta ansässige Plattform für Marketing-Automatisierung und E-Mail-Marketing Mailchimp wurde 2001 gegründet und hat im Laufe der Jahre ein unglaubliches Wachstum erlebt. 🚀

Das Unternehmen ist zwar vor allem für seine cleveren und ungewöhnlichen Werbekampagnen bekannt, aber Mailchimp ist auch ein rundum großartiges Tool für alle, die E-Mail-Marketing in ihrem Unternehmen einsetzen möchten.

Sobald du den Dreh raus hast, ist das Tool einfach zu bedienen, und die Preise passen zu einer großen Bandbreite an Budgets.

Wenn du aber nicht weißt, wo du anfangen sollst, keine Sorge! Wir haben dieses Tutorial mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen zusammengestellt, damit du mit Mailchimp loslegen kannst. 🤘

Und wenn du nach einem schlanken Sales-CRM im Mailchimp-Stil suchst, das du ganz einfach mit Mailchimp verbinden kannst: Schau dir Salesflare an!


1. Erfahre, wie du die verschiedenen Bereiche von Mailchimp nutzt

Fangen wir ganz von vorne an: Wir müssen die verschiedenen verfügbaren Tools im Mailchimp-Dashboard verstehen!

Wie du sehen kannst, gelangst du nach dem Erstellen deines Accounts und dem Einloggen zum Dashboard.

Mailchimp-Dashboard

Oben links auf dem Bildschirm findest du fünf verschiedene Tabs: Kampagnen, Vorlagen, Listen, Reports und Content Studio.

Kampagnen sind die eigentlichen E-Mails, Landingpages usw., die du als Teil deines E-Mail-Marketings veröffentlichst und an Kunden sendest. Darauf gehen wir in Schritt vier ausführlicher ein.

Vorlagen ist der Bereich, in dem du das Design und die Inhalte für deine Kampagnen erstellen kannst – mehr dazu in Schritt drei.

Audience (früher Listen) ist – wenig überraschend – der Bereich, in dem du deine E-Mail-Zielgruppen und -listen verwaltest. Darauf gehen wir in Schritt zwei ein.

Reports – ebenfalls ein ziemlich selbsterklärender Bereich – zeigen dir, wie deine Kampagnen performen. Du kannst also sehen, wer sich womit beschäftigt, und diese Information nutzen, um deine Kampagnen zu optimieren. Auf das Reporting gehen wir in Schritt 8 genauer ein.

Content Studio ist ein relativ neuer Bereich, den es seit Anfang 2019 gibt. Er bietet dir einen besseren Überblick über deine kreativen Inhalte wie hochgeladene Bilder, GIFs, Logos usw. Ganz einfach – deshalb gehen wir hier nicht weiter ins Detail.

In diesem Beitrag sehen wir uns die ersten vier Abschnitte sowie einige zusätzliche leistungsstarke erweiterte Funktionen an.

Dann legen wir los! 👊


2. Erstelle deine Listen und richte dein Anmeldeformular ein

Nach der Anmeldung führt Mailchimp dich durch die Einrichtung aller wichtigen Dinge für deinen Account, etwa deiner Website, der Verbindung deiner Social-Media-Accounts und mehr.

Du kannst sogar deinen Onlineshop mit Mailchimp Verbinden, wenn du im E-Commerce tätig bist. 🛍

Doch nach all dem administrativen Kram ist es Zeit, die Ärmel hochzukrempeln und zur Sache zu kommen!

Das Erste und wahrscheinlich Wichtigste, was du beim Einrichten von Mailchimp tun solltest, ist, deine Mailing-Listen aufzubauen – saubere, aktuelle Listen mit den Kunden, Leads und Geschäftskontakten, mit denen du kommunizieren möchtest.

Schließlich geht es beim Einsatz von Mailchimp ja genau darum, deine Kunden (und potenziellen Kunden) anzusprechen, oder? 😉

Du kannst mit nur einer Liste beginnen, aber Erstelle ruhig so viele Listen, wie du für sinnvoll hältst – eine Sache solltest du allerdings beachten: Wenn derselbe Kontakt in mehreren Listen auftaucht, wird dieser Kontakt separat auf dein Gesamtabonnentenlimit angerechnet, da die Listen nicht miteinander verbunden sind.

Natürlich kannst du deine Listen segmentieren und mit Tags versehen – mehr dazu erfährst du hier.

So funktioniert die Preisstruktur von Mailchimp – übertreibe es also nicht damit, denselben Kontakt zu mehreren Listen hinzuzufügen. Das kann sehr schnell ziemlich unübersichtlich werden!

Noch keine Kontakte? Mailchimp kümmert sich darum. 👍

Für jede Liste, die du erstellst, wird automatisch ein Anmeldeformular generiert – damit kannst du dann mehr Abonnenten gewinnen. Teile es auf deiner Website, in Social-Media-Kanälen oder einfach überall dort, wo du möchtest.

Du kannst diese Formulare sogar mit dem Form Builder anpassen.

So geht’s:

1. Gehe zur Audience-Seite

2. Wähle oben links die richtige Audience aus, klicke oben rechts auf „Audience verwalten“ und wähle „Anmeldeformulare“ aus

Anmeldeformulare3. Wähle „Form Builder“ aus

Form Builder von Mailchimp

4. Klicke auf das Dropdown-Menü „Formulare und Antwort-E-Mails“ und wähle das Formular aus, das du bearbeiten möchtest

5. Klicke unten auf den Tab „Design it“

6. Klicke dich durch die Tabs „Page“, „Body“, „Forms“ oder „MonkeyRewards“, um die Anpassungsoptionen zu prüfen. Verwende die Felder und Dropdown-Menüs, um die Stile, Farben und Felder nach deinen Wünschen zu ändern – Mailchimp speichert deine Änderungen automatisch.

Wenn du mit dem Design zufrieden bist, klicke auf „Save & Close“. Fertig!

Kopiere den Code für dein Formular und teile ihn über all deine Online-Kanäle. 🎉


E-Mail-Newsletter oder persönliche E-Mails in großem Umfang?

Bevor wir uns ansehen, wie du E-Mail-Vorlagen erstellst und E-Mail-Kampagnen sendest, möchte ich kurz prüfen, ob du hier richtig bist.

Möchtest du:

  1. Einen E-Mail-Newsletter senden
  2. Oder persönliche E-Mails in großem Umfang senden?

Wenn du wegen Option 1 hier bist, lies weiter! Mailchimp ist dafür eine gute Wahl, aber es gibt auch andere Optionen für Newsletter-Software. Auch wir verwenden Mailchimp für unseren Newsletter. (Wenn du Interesse hast, kannst du unseren Newsletter auf der Startseite unseres Blogs abonnieren!) Weiter geht’s – überspringe einfach den nächsten Abschnitt!

Wenn du wegen Option 2 hier bist, solltest du vielleicht eine andere Option in Betracht ziehen.

Der Vorteil von Mailchimp für diesen Zweck ist, dass du schnell Tausende von Menschen gleichzeitig per E-Mail erreichen kannst.

Die Nachteile von Mailchimp dafür sind jedoch:

  • Deine E-Mail wird nicht wirklich persönlich wirken. Ein geschultes Auge (und heutzutage sind viele Menschen darin geübt, Massen-E-Mails zu erkennen) wird immer sehen, dass es sich um eine Massen-E-Mail handelt.
  • Sie wird nicht im bevorzugten Posteingang deiner Zielgruppe landen. Postfächer wie Gmail und Outlook sortieren E-Mails, die mit einem E-Mail-Dienstanbieter versendet wurden, heutzutage in einen Tab namens „Werbung“ oder „Sonstiges“.
  • Das führt außerdem zu niedrigeren Öffnungsraten (und damit auch zu weniger Klicks und Antworten).
  • Und da Mailchimp mit einigem Missbrauch zu tun hat (durch eine kleine, aber durchaus beträchtliche Gruppe von Menschen), kann dies auch dazu führen, dass deine E-Mail eher im Spam-Ordner landet.

Was ist also die Alternative, die all diese Nachteile nicht mit sich bringt? Du kannst diese E-Mails direkt aus deinem eigenen Posteingang versenden – persönlich und in großem Umfang. Ja, auch dafür gibt es Newsletter-Software!

Sieh dir einfach unseren Leitfaden dazu an, wie du Massen-E-Mails in großem Umfang versendest, die persönlich wirken. Wir erklären dir Schritt für Schritt, wie du dabei vorgehst!


3. Erstelle deine erste E-Mail-Vorlage

Wenn es um E-Mail-Marketing geht, hörst du oft von Design, Vorlagen, Kampagnen und so weiter. Aber was ist der Unterschied zwischen Vorlagen und Kampagnen?

Wie bereits erwähnt, kannst du mit der Vorlagen-Funktion von Mailchimp im Wesentlichen wiederverwendbare Layouts für deine Inhalte gestalten, während Kampagnen dazu dienen, die eigentlichen Nachrichten zu versenden.

Glücklicherweise macht es Mailchimp einfach, Kampagnen-Designs wiederzuverwenden oder bestehende Kampagnen zu duplizieren. Bei der Nutzung des Tools ist es jedoch normalerweise am besten, wiederverwendbare Inhalte in Vorlagen und nachrichtenspezifische Inhalte in Kampagnen abzulegen.

Sprechen wir jetzt darüber, wie du Vorlagen verwendest! 💪

Wie du sehen wirst, bietet Mailchimp jede Menge vorgefertigte Vorlagen. Du kannst diese gern verwenden, während du lernst, wie du gut gestaltete Vorlagen erstellst.

Du kannst aber auch ganz von vorne anfangen und deine eigene Vorlage erstellen, die zu deiner Markenidentität und deinem Stil passt.

Mailchimp speichert sogar Bilder, die in deinem Account hochgeladen wurden, sodass du sie in zukünftigen Vorlagen wiederverwenden kannst.

Eine ansprechende E-Mail-Vorlage zu erstellen, ist relativ einfach, da Mailchimp dir die Möglichkeit gibt, Inhaltsblöcke per Drag-and-drop in deinen Newsletter zu ziehen.

Mailchimp-Vorlagen

Wie du siehst, stehen dir hier jede Menge Optionen zur Verfügung. Von Erklärvideos über Bilder bis hin zu Call-to-Action-Buttons kannst du ganz einfach eine E-Mail mit dynamischen und interessanten Inhalten erstellen.

Mailchimp speichert deine Arbeit laufend. Wenn du fertig bist, kannst du sie speichern und den Editor verlassen.

Tipp: Vergiss nicht, Merge-Tags hinzuzufügen! Die Daten, die du zu Mailchimp hinzugefügt hast, etwa Logos und deine Geschäftsadresse, werden unter Merge-Tags gespeichert. So kannst du dein Branding hinzufügen, ohne die Information jedes Mal erneut eingeben zu müssen. Hier findest du einen großartigen Spickzettel zu Merge-Tags von Mailchimp, der dir den Einstieg erleichtert.

Sobald du die perfekte E-Mail oder Landingpage gestaltet hast, ist es an der Zeit, sie an deine Zielgruppe zu senden!


4. Erstelle deine erste Kampagne in Mailchimp

In Kampagnen sendest du deine Nachricht an deine Zielgruppe – ganz gleich, ob es sich um eine Anzeige, eine Landingpage oder eine E-Mail handelt. Schauen wir uns also an, wie das funktioniert!

Nehmen wir an, du möchtest einen Newsletter erstellen und an deine Zielgruppe senden. Sobald du den Newsletter in einer Vorlage entwickelt hast, ist es an der Zeit, deine erste Kampagne zu erstellen.

So erstellst du eine E-Mail-Kampagne:

1. Gehe zu Campaigns und klicke auf Create Campaign

2. Wähle Email aus, gib einen Kampagnennamen ein und klicke auf Begin

3. Klicke im Bereich To auf Add Recipients und wähle die Liste aus, an die du die E-Mail senden möchtest. Wenn du deine Zielgruppe auf bestimmte Weise segmentiert hast, kannst du innerhalb der Liste auch bestimmte Segmente oder Tags auswählen.

4. Klicke auf Save und gehe weiter zum Bereich From. Gib den Namen und die E-Mail-Adresse ein, von denen die Nachricht gesendet werden soll, und klicke auf Save.

5. Klicke anschließend im Bereich Subject auf Add Subject und gib den Betreff sowie den Vorschautext für die E-Mail ein – formuliere etwas, das deine E-Mail hervorstechen lässt! Klicke auf Save und gehe weiter zum nächsten Bereich.

6. Klicke im Bereich Content auf Design Email und wähle die Vorlage aus, die du für deine E-Mail verwenden möchtest. Mailchimp zeigt dir anschließend wieder die Editor-Seite an, damit du den Inhalt noch einmal prüfen und letzte Änderungen am Design vornehmen kannst*
* Wenn du möchtest, kannst du diesen Schritt auch nutzen, um den Inhalt hinzuzufügen und deine E-Mail zu gestalten, anstatt die Funktion Template zum vorherigen Hinzufügen von Inhalten zu verwenden – das ist eine persönliche Präferenz

7. Sobald deine Inhalte bereit sind, kannst du deine Facebook- und Twitter-Accounts mit der Nachricht verbinden, damit Mailchimp deine Kampagne automatisch mit deinen Followern teilen kann – dieser Schritt ist optional

8. Schließlich siehst du am unteren Seitenrand eine Aufzählung, in der die Dinge zusammengefasst sind, die du in deine E-Mail aufnimmst bzw. nicht aufnimmst. Prüfe diese unbedingt, um sicherzustellen, dass du mit der E-Mail alles nachverfolgst, was du nachverfolgen möchtest.

9. Klicke auf „Senden“ und bestätige. Wenn du die E-Mail lieber zu einem späteren Zeitpunkt senden möchtest, klicke auf „Planen“ und wähle die gewünschte Versandzeit aus.

Glückwunsch! Du hast gerade deine erste E-Mail-Kampagne in Mailchimp gesendet!

High Five Mailchimp

Mit den verschiedenen Funktionen von Mailchimp wirst du schnell feststellen, dass du viele unterhaltsame Dinge mit deinen Inhalten machen kannst. Nimm dir also etwas Zeit, um mit dem Tool zu experimentieren und dich mit allem vertraut zu machen, was dir zur Verfügung steht.

In den nächsten Schritten sehen wir uns einige dieser praktischen Funktionen an – legen wir los.


5. Automatisierung nutzen und mehr Zeit sparen

Wir bei Salesflare sind große Fans von Automatisierung. Deshalb lohnt es sich auf jeden Fall, auf die Funktionen zur E-Mail-Automatisierung hinzuweisen, die Mailchimp-Nutzern zur Verfügung stehen! 🤓

Vom Senden von Onboarding-E-Mails an neue Kunden bis zum Erstellen eines Workflows, um neue Abonnenten willkommen zu heißen, gibt es zahlreiche Möglichkeiten, dir und deinem Team beim E-Mail-Versand mehr Zeit zu sparen.

Wie greifst du auf diese Funktion zu? Nehmen wir an, du möchtest neue Abonnenten auf deiner Mailingliste willkommen heißen:

1. Gehe zu „Kampagnen“.

2. Erstelle eine neue Kampagne und wähle „Automatisierte E-Mail“ aus.

3. Dort siehst du, dass zahlreiche automatisierte Workflows verfügbar sind. Wähle zunächst „Neue Abonnenten willkommen heißen“ aus.

4. Gib der Kampagne einen Namen und wähle die Liste aus, die du für die Automatisierung verwenden möchtest.

5. Von hier aus kannst du deine E-Mail gestalten und alle Einstellungen nach deinen Vorstellungen bearbeiten. Du kannst einem Workflow auch weitere E-Mails hinzufügen, wenn du zum Beispiel ebenfalls Onboarding-E-Mails senden möchtest. (Klicke oben links auf „Erweiterte Einstellungen verwenden“, um hierher zu gelangen.)

E-Mail-Automatisierung in Mailchimp

6. Sobald alles eingerichtet ist, klicke auf „Weiter“ und prüfe alle Einstellungen noch einmal, bevor du auf „Veröffentlichen“ klickst.

Boom! Jetzt sendest du automatisierte E-Mails an deine neuen Abonnenten, ohne einen Finger zu rühren. 💆‍♀️


6. Mit A/B-Tests experimentieren

Bist du dir unsicher, welchen Betreff du für deine E-Mail verwenden solltest? Vielleicht möchtest du verschiedene Texte für die Call-to-Action-Buttons testen?

Mailchimp versteht, dass Unternehmen sich von ihrer besten Seite (sprich: mit ihrer besten E-Mail) zeigen möchten. Mit A/B-Tests kannst du genau das erreichen!

A/B-Test-Kampagnen werden in einer Reihe von Schritten erstellt – genau wie andere Kampagnentypen auch.

Hinweis: Mailchimp empfiehlt, Kombinationen mit mindestens 5.000 Empfängern zu testen, um möglichst aussagekräftige Daten aus den Ergebnissen zu erhalten. Wenn du noch nicht so viele Abonnenten hast, ist das kein Problem. Du kannst trotzdem einen Test einrichten, solltest aber bedenken, dass die Daten möglicherweise weniger genau sind.

Gehe wie folgt vor, um eine neue A/B-Test-Kampagne zu erstellen:

1. Gehe zu „Kampagnen“.

2. Klicke auf „E-Mail“, so wie beim Erstellen einer normalen E-Mail-Kampagne.

3. Wähle „A/B-Test“ aus.

4. Gib deiner Kampagne einen Namen und wähle die Liste aus, an die du eine E-Mail senden möchtest.

5. Klicke auf „Beginnen“.

6. Wähle die Liste oder das Segment aus, an die beziehungsweise das du deine Kampagne senden möchtest.

7. Anschließend wählst du die Variablen aus, die du testen möchtest. Zur Auswahl stehen Betreffzeile, Absendername, Inhalt und Sendezeit.

A/B-Tests

8. Klicke auf die Plus- oder Minus-Symbole, um Variationen der Variable hinzuzufügen oder zu entfernen. Du kannst eine Variable mit bis zu drei Variationen testen.

9. Jede Variation erzeugt eine Kampagnenkombination, wie in der Zusammenfassung angezeigt. Wenn du beispielsweise drei Betreffzeilen testen möchtest, musst du drei Kombinationen deiner Kampagne erstellen.

Variablentests

10. Klicke unter „Wie sollen deine Empfänger aufgeteilt werden?“ auf den Schieberegler und ziehe ihn, um den Prozentsatz deiner Empfänger festzulegen, an die du deine Testkombinationen senden möchtest. Überprüfe in der Zusammenfassung die Anzahl der Empfänger, die jede Kombination erhalten werden.

Testkombinationen

Hinweis: Wenn du die Sendezeit testest, kannst du nur an 100 % der Empfänger auf deiner Liste senden.

11. Lege fest, ob der Gewinner anhand der Öffnungsrate, der Klickrate, des Gesamtumsatzes oder manuell bestimmt werden soll. Wähle anschließend aus, wie lange der Test laufen soll.

Gewinnende Kombinationen

12. Am Ende der Testphase sendet Mailchimp die Gewinnervariante an deine übrigen Empfänger

13. Gib den Inhalt deiner Varianten in das dafür vorgesehene Feld ein. In diesem Schritt werden auch die Einstellungen für Varianten der Versandzeit angezeigt

Betreffzeilen-Test

14. Aktiviere die Kontrollkästchen neben den gewünschten Einstellungen oder Nachverfolgungsoptionen, die du einbeziehen möchtest

15. Betreffzeile, Absendername oder Versandzeit testen

  • 15a. Wähle dein Layout im Schritt „Vorlage“ des Content Builders aus
  • 15b.Entwirf und teste deine Kampagne im Schritt „Design“ des Content Builders
  • 15c. Wenn alles deinen Vorstellungen entspricht, klicke vor dem Senden auf „Bestätigen“

16. Inhalte testen

  • 16a. Klicke auf „Inhalt hinzufügen“, um eine Variante deiner Kampagne zu erstellen
  • 16b. Wähle dein Layout im Schritt „Vorlage“ des Content Builders aus
  • 16c. Entwirf und teste deine Kampagne im Schritt „Design“ des Content Builders. Wenn alles deinen Vorstellungen entspricht, klicke auf „Weiter“
  • 16d. Gib im Schritt „Beschreibung“ des Content Builders einen Text ein, der die Inhaltsvariante beschreibt. Deine Abonnenten sehen diese Beschreibung nicht, aber sie hilft dir dabei, die Unterschiede zwischen den einzelnen Varianten im Gedächtnis zu behalten
  • 16e. Klicke auf „Weiter zum Inhalt“, um zu deinen Inhaltsvarianten zurückzukehren
  • 16f. Wiederhole die Schritte 16a–16e für jede Inhaltsvariante. Verwende im Schritt „Vorlage“ eine andere Vorlage oder wähle im Tab „Vorherige Varianten“ eine bereits von dir entworfene Variante aus
  • 16g. Wenn alles deinen Vorstellungen entspricht, klicke auf „Weiter“

17. Prüfe alle Informationen zu deiner Kampagne und plane sie anschließend oder sende sie sofort

Benutzer eines Accounts mit der Benutzerebene „Manager“ oder höher erhalten eine E-Mail, sobald automatisch ein Gewinner ausgewählt wurde – oder nach vier Stunden, falls du noch keinen Gewinner manuell ausgewählt hast.


7. Mit Integrationen das volle Potenzial von Mailchimp ausschöpfen

Mit Mailchimp stehen dir zahlreiche großartige Integrationen zur Verfügung. Verbinde also unbedingt dein Toolkit, damit du noch mehr aus dem Produkt herausholst! 🛠

Du kannst zum Beispiel Listen mit deiner WordPress-Website verbinden, um mehr Anmeldungen zu erhalten, oder ein Event auf Eventbrite mit einer Liste verbinden, damit Teilnehmer automatisch zu einer Mailingliste hinzugefügt werden. Außerdem hilft dir die Mailchimp-zu-Looker-Studio-Integration dabei, die Ergebnisse deiner E-Mail-Kampagnen zu visualisieren und umfassende Berichte für Manager und Stakeholder zu erstellen.

Und da Mailchimp eine API bereitstellt, auf der du aufbauen kannst, sind die Möglichkeiten praktisch unbegrenzt.

Unser persönlicher Favorit ist natürlich die Integration, die Salesflare über Zapier mit Mailchimp hat.

Mailchimp und Salesflare

Du kannst neue Salesflare-Kontakte zu einer MailChimp-Liste hinzufügen oder aus neuen MailChimp-Abonnenten sogar Salesflare-Kontakte, Accounts und Opportunities erstellen. 😄

Das Integrationsverzeichnis von Mailchimp findest du hier.


8. Mit MailChimp-Berichten mehr über die Performance deiner Kampagne erfahren

Mit der Funktion „Berichte“ von Mailchimp siehst du, wie deine Zielgruppe mit deinen Inhalten interagiert.

Gehe einfach zu „Berichte“ und wähle die Kampagne aus, für die du einen Bericht sehen möchtest. Dort kannst du alles im Detail ansehen und bekommst ein besseres Gefühl dafür, wie gut eine bestimmte Kampagne abgeschnitten hat.

Du kannst dir eine ganze Reihe von Kennzahlen ansehen. Hier ist eine Übersicht:

  • Empfänger: Anzahl der Abonnenten, an die die Kampagne gesendet wurde
  • Zugestellt: Datum und Uhrzeit, zu der der Versand der Kampagne von den Mailchimp-Servern abgeschlossen wurde
  • Öffnungsrate: Prozentsatz der erfolgreich zugestellten Kampagnen, die als geöffnet registriert wurden
  • Klickrate: Prozentsatz der erfolgreich zugestellten Kampagnen, bei denen ein Klick registriert wurde
  • Listen-Durchschnitt für Öffnungen und Klicks: Durchschnittlicher Prozentsatz der Öffnungen oder Klicks bei früheren Kampagnen, die an diese Liste gesendet wurden
  • Branchendurchschnitt für Öffnungen und Klicks: Durchschnittlicher Prozentsatz der Öffnungen oder Klicks bei Kampagnen in der für deinen Account ausgewählten Branche
  • Geöffnet: Anzahl der Empfänger, die diese Kampagne mindestens einmal geöffnet haben
  • Angeklickt: Anzahl der Empfänger, die in dieser Kampagne mindestens einmal auf einen getrackten Link geklickt haben
  • Bounces: Anzahl der Empfänger, bei denen ein Hard- oder Soft-Bounce registriert wurde
  • Abgemeldet: Anzahl der Abonnenten, die sich über den Abmeldelink in dieser Kampagne von deiner Liste abgemeldet haben
  • Gesamtzahl der Öffnungen: Gesamtzahl der Öffnungen der Kampagne durch Empfänger; diese Zahl umfasst mehrere Öffnungen durch einzelne Empfänger
  • Erfolgreiche Zustellungen: Anzahl der Empfänger, bei denen bei dieser Kampagne kein Hard- oder Soft-Bounce aufgetreten ist
  • Klicks pro eindeutige Öffnung: Prozentsatz der Empfänger, bei denen eine Öffnung registriert wurde und die außerdem auf einen Link in deiner Kampagne geklickt haben
  • Gesamtzahl der Klicks: Gesamtzahl der Klicks von Empfängern auf getrackte Links; diese Zahl umfasst mehrere Klicks durch einzelne Empfänger
  • Weitergeleitet: Anzahl der Weiterleitungen der Kampagne über das Formular „An einen Freund weiterleiten“; diese Statistik berücksichtigt nur Weiterleitungen über dieses Formular und kann nicht erkennen, wenn ein Abonnent die Weiterleitungsfunktion seines E-Mail-Programms verwendet
  • Öffnungen nach Weiterleitung: Anzahl der Öffnungen der Kampagne durch Personen, an die die Kampagne über das Formular „An einen Freund weiterleiten“ weitergeleitet wurde
  • Spam-Meldungen: Anzahl der Empfänger, die deine E-Mail als Spam gemeldet haben; Abonnenten, die eine Kampagne als Spam melden, werden automatisch von deiner Liste abgemeldet
  • Zuletzt geöffnet: Der jüngste Zeitpunkt, zu dem ein Empfänger die Kampagne geöffnet hat
  • Zuletzt angeklickt: Der jüngste Zeitpunkt, zu dem ein Empfänger auf einen getrackten Link in der Kampagne geklickt hat
  • Performance innerhalb von 24 Stunden: Ein Diagramm, das die Aktivität der Abonnenten (Öffnungen und Klicks) in den ersten 24 Stunden nach dem Versand der Kampagne darstellt
  • Am häufigsten angeklickte Links: Die URLs, auf die in der Kampagne am häufigsten geklickt wurde.
  • Abonnenten mit den meisten Öffnungen: Abonnenten, die die Kampagne am häufigsten geöffnet haben
  • Social-Performance: Gibt einen Überblick darüber, wie gut deine Kampagne über verschiedene Social-Media-Kanäle hinweg abschneidet
  • Top-Standorte: Zeigt an, wo auf der Welt deine Abonnenten deine Kampagnen öffnen

Hier gibt es eine Menge Kennzahlen. Nimm dir also etwas Zeit, sie alle durchzugehen, und finde heraus, auf welche Kennzahlen du dich mit der Zeit konzentrieren möchtest, um sie zu verbessern. 📈

A/B-Tests eignen sich, wie in Schritt sechs erwähnt, perfekt dazu, verschiedene Variablen zu testen und die beste Formel für erfolgreiche E-Mail-Kampagnen zu ermitteln – die Statistiken für alle A/B-Tests sind ebenfalls in den Kampagnenberichten enthalten.


Das war’s! Nutze diesen Leitfaden, um mit Mailchimp loszulegen und ansprechende E-Mails an deine Kunden und Leads zu senden. 👏

Dieser Leitfaden deckt zwar den Großteil der Funktionen von Mailchimp ab, aber es gibt noch viele weitere Dinge, die du selbst entdecken und ausprobieren kannst.

Zum Glück bietet Mailchimp eine großartige Wissensdatenbank, die darauf ausgelegt ist, all deine drängenden Fragen zu den unterschiedlichsten Funktionen und Themen zu beantworten – worauf wartest du also noch?

Viel Spaß beim E-Mail-Versand! 💌


Falls du wieder nach einem schlanken Sales-CRM im Mailchimp-Stil suchst, das du ganz einfach mit Mailchimp verbinden kannst: Sieh dir Salesflare an! Wir kümmern uns gut um dich.

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