Wie B2B-Unternehmen Kundendaten automatisieren können
Masterclass zur Sales-Automatisierung: Teil vier

Von Listen potenzieller Kunden über bestehende Kunden und Social-Media-Follower bis hin zu Leads aus Marketingkampagnen: B2B-Unternehmen sammeln laufend enorme Mengen an Kundendaten. Doch je größer die Pipeline wird, desto schwieriger wird es, diese Daten zu verwalten. Deshalb ist die Möglichkeit, Kundendaten zu automatisieren, so wichtig.
Die Herausforderungen bei der manuellen Pflege von Datensätzen sind zwar weithin bekannt, doch die meisten B2B-Unternehmen schaffen es trotzdem nicht, diesen Prozess zu automatisieren. Dadurch können sie all diese Daten nicht nutzen – oder zumindest nicht ihr volles Potenzial ausschöpfen.
Außerdem sind die Daten über mehrere Plattformen und Tools verteilt. Sie manuell wieder zusammenzuführen, wird dadurch zu einer unglaublich mühsamen Aufgabe.
All das macht es für Sales-Teams unglaublich schwierig, einen ganzheitlichen Überblick über ihren Kundenstamm zu erhalten und fundierte, datenbasierte Entscheidungen zu treffen.
Dieser Beitrag ist Teil vier einer neuen Masterclass-Reihe darüber, wie du deinen Vertrieb automatisierst. Sales-Automatisierung spart dir jede Menge Zeit und hilft dir, mehr Deals abzuschließen. Deshalb haben wir diese umfassende Reihe erstellt: Sie führt dich durch die verschiedenen Bereiche des Vertriebs, die sich automatisieren lassen, und erklärt dir, wie du das umsetzen kannst.
– Jeroen Corthout, Mitgründer von Salesflare, einem benutzerfreundlichen Sales-CRM für kleine B2B-Unternehmen
In dieser vierten Lektion erfährst du, wie du Kundendaten automatisierst, ohne während und nach dem Verkaufszyklus wichtige Informationen über potenzielle Kunden zu verlieren.
1. Zentralisiere die Daten-Nachverfolgung mit Segment
Wenn du eine Marketingkampagne durchführst oder mitten in einem Verkaufsprozess steckst, ist es wichtig, die Reaktionen deiner potenziellen Kunden genau zu verfolgen. Stell dir aber vor, du müsstest dich jedes Mal auf dein Entwicklungsteam verlassen, wenn du überprüfen willst, wie deine neue Kampagne läuft.
Jedes Mal, wenn du auf deiner Website oder in deiner mobilen App die Nachverfolgung mit einem bestimmten Tool – etwa Google Analytics, Facebook Ads, Intercom oder anderen – hinzufügen möchtest, müsstest du warten, bis das Entwicklungsteam den entsprechenden Code einfügt.
Und wenn du Dinge wie Event-Tracking für jedes einzelne Tool separat implementieren musst, wird die Wartezeit nur noch länger.
Nervig, oder?
Segment.io ist ein cleveres Tool, das die Nachverfolgung von Kundendaten einfach macht. Du musst lediglich alle Nachverfolgungscodes einmal einfügen und kannst anschließend auf der Plattform entscheiden, an welche Tools du die erfassten Daten senden möchtest.

Es leitet deine Nachverfolgungs- und die damit verbundenen Kundendaten effektiv zwischen verschiedenen Tools und deiner Website oder mobilen App weiter – ganz ohne Unterstützung durch ein ganzes Team von Entwicklern.
Du kannst deine Daten damit auch in einer zentralen BigQuery-Datenbank speichern. So hast du jederzeit Zugriff auf das vollständige Bild.
2. Reichere deine Daten mit Kontakt- und Unternehmensdatenbanken an
Es gibt nicht so etwas wie „zu viele Daten“ – besonders nicht, wenn es um deine potenziellen Kunden und deine Kunden geht.
Du solltest so viele Informationen wie möglich erfassen, um deine Pipeline anzureichern. Das hilft dir dabei, die Bedürfnisse und Herausforderungen deiner Leads besser zu verstehen und herauszufinden, welcher Lead der richtige für dich ist.
Eine Möglichkeit, Kundendaten in deinem CRM zu automatisieren, besteht darin, diese Informationen aus intelligenten Datenbanken wie FullContact und Clearbit abzurufen. Diese Marketing-Daten-Engines liefern dir detaillierte Daten, mit denen du deine Kunden besser verstehst, zukünftige Leads identifizierst und deinen Vertriebsprozess für höhere Conversion-Raten personalisierst.

Salesflare ruft die Daten aus diesen Datenbanken direkt in dein CRM ab. So gehen keine Informationen verloren, wenn du zwischen Apps wechselst.
Damit kommen wir zum nächsten Punkt …
3. Automatisiere deine Vertriebsdaten mit Salesflare
Sobald du beginnst, Leads aus deiner Datenbank zu verfolgen, kann es mühsam werden, ihre Informationen zu aktualisieren. Je nach Interaktion im Vertrieb musst du möglicherweise ihre Telefonnummern, Postadressen, LinkedIn-Profile und mehr in deinem CRM speichern.
Salesflare automatisiert deine Vertriebsdaten.
Salesflare sammelt alle Daten aus E-Mails, E-Mail-Signaturen, Social-Profilen und mehr und aktualisiert dein Adressbuch automatisch. Auf Grundlage dieser Daten schlägt dir Salesflare vor, welche deiner Kontakte zu welchem Unternehmen gehören, welche anderen Kontakte deine Kollegen bei diesem Unternehmen kennen und bei welchen Kontakten ein Follow-up nötig ist.

Salesflare protokolliert außerdem automatisch deine Verkaufsgespräche und Telefonate und organisiert die Dokumente, die du und dein Team mit Kunden ausgetauscht habt.

Diese ganzheitliche Ansicht hilft dir, deine Daten optimal zu nutzen und deinen Vertriebsprozess zu optimieren.
4. Synchronisiere all deine Kundendaten
Wenn Informationen über deine Kunden auf verschiedene Tools verteilt sind, ist es Zeit, alles an einem Ort zusammenzuführen. Automatisiere Kundendaten, indem du sie mit Zapier von einer App in eine andere überträgst, oder synchronisiere alle Apps mit PieSync.
Mit diesen intelligenten Tools kannst du all die verschiedenen Web-Apps verbinden, die du für Vertrieb und Marketing nutzt. Anschließend kannst du einen Auslöser auswählen, der die Datensynchronisierung startet und dein CRM aktuell hält.
Du kannst zum Beispiel dein CRM mit dem Tool verbinden, das du zum Versenden von E-Mail-Newslettern verwendest. So kannst du deine Kunden und Leads ganz einfach über Neuigkeiten zu deinem Produkt und Unternehmen auf dem Laufenden halten.

Wenn einer deiner Kunden oder Leads in irgendeiner Weise mit dem Newsletter interagiert, können diese Informationen mithilfe der Link- und Web-Nachverfolgung von Salesflare automatisch in deinem CRM gespeichert werden. Diese Daten kannst du anschließend nutzen, um die jeweilige Customer Journey zu personalisieren oder den Vertriebsprozess auf bestimmte Leads zuzuschneiden.
Wenn du Datensilos aufbrichst und all deine Daten zusammenführst (zum Beispiel aus Lösungen für Kundenfeedback), erhältst du eine 360-Grad-Sicht auf deine Kunden.
So kannst du ganz einfach fundierte, datengestützte Vertriebsentscheidungen treffen und die Zusammenarbeit zwischen den Teams verbessern, damit sie ihre Ziele leichter erreichen.
Fazit: Automatisiere deine Kundendaten, um deinen Vertriebsprozess zu optimieren
In einer digitalen Landschaft, die sich ständig erweitert, haben Unternehmen Zugriff auf unendlich viele Daten über ihre Kunden. Doch obwohl diese Daten leicht verfügbar sind, gelingt es nicht vielen, sie sinnvoll zu nutzen und dadurch ihre Vertriebs- und Marketingentscheidungen zu verbessern.
Außerdem wird es mit wachsender Pipeline immer schwieriger, einzelne Accounts zu verwalten und jederzeit aktuell zu halten. Veraltete Datenbanken bremsen den Vertriebsprozess und das Unternehmenswachstum zusätzlich aus.
Deshalb solltest du deine Kundendaten so früh wie möglich automatisieren.
Mit den oben beschriebenen Schritten gelingt dir das im Handumdrehen!
Bereit, deine Daten sinnvoll zu nutzen? Automatisiere deine Kundendaten und lass uns wissen, wie sich dein Vertrieb dadurch verbessert hat.
Brauchst du eine kurze Zusammenfassung? Lies Teil drei der Sales Automation Masterclass: So automatisieren B2B-Unternehmen Vertriebs-Follow-ups und den Abschluss. Und vergiss nicht, nächste Woche den fünften Teil unserer Sales Automation Masterclass zu lesen: So können B2B-Unternehmen Vertriebstools integrieren.

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