So schreibst du E-Mails, auf die du Antworten bekommst
Ein Gastbeitrag von Natasa Djalovic (Marketing-Managerin bei Autoklose)

E-Mail-Marketing ist eine der kostengünstigsten Marketingmaßnahmen. Wir haben alle schon gelesen, dass du für jeden investierten Dollar 44 $ zurückbekommst – großartig, oder? Viele Marketer beklagen jedoch, dass die Situation im echten Leben längst nicht so rosig aussieht. Stimmt es also, dass die gute alte E-Mail im Sterben liegt? Auf keinen Fall! Der Grund dafür, dass deine E-Mails im Spam-Ordner landen und du keine E-Mail-Antworten erhältst, liegt meistens direkt vor unseren Augen.
Manchmal sind es deine ineffektive Betreffzeile, irreführenden Texte oder der fehlende CTA, die deine Empfänger davon abhalten, weiter mit dir zu interagieren.
So behebst du das und erhältst so viele E-Mail-Antworten, dass dein Posteingang überquillt.
1. Erstelle eine Betreffzeile, die zum Klicken einlädt
Deine Zielgruppe besteht aus viel beschäftigten Fachleuten mit hektischem Alltag, die – nebenbei bemerkt – unter einer Informationsflut leiden. Das bedeutet, dass du einen wirklich starken ersten Eindruck hinterlassen musst, damit sie deine E-Mail in ihrem überfüllten Posteingang überhaupt wahrnehmen und sich dazu veranlasst fühlen, sie zu öffnen.
Zu den Tipps für das Formulieren und Überarbeiten einer unwiderstehlichen Betreffzeile gehören unter anderem:
1. Weniger ich, mehr du
E-Mails mit Betreffzeilen wie:
Verdopple deine CTRs
oder
Erhalte 200 Demos in einem Monat
vermitteln deinen Kunden, dass sich etwas Wertvolles darin befindet und sie etwas verpassen, wenn sie nicht darauf klicken (FOMO).
2. Kurz und knackig
Wenn du dich nicht für den KISS-Ansatz entscheidest, wird deine Öffnungs- und Klickrate darunter leiden. Ausführliche Betreffzeilen mit mehr als 50 Zeichen werden auf mobilen Geräten nicht korrekt und vollständig angezeigt.
Und wenn wir bedenken, dass die meisten Menschen ihre E-Mails auf dem Smartphone prüfen, erklärt sich von selbst, warum weniger Wörter entscheidend sind. Es wäre doch schade, deine Nachricht nicht zu Ende lesen zu können, weil sie mit „tho…“ abbricht. 😉
Tipps für unwiderstehliche Betreffzeilen
Dieses Beispiel fasst alles zusammen und zeigt deiner Zielgruppe, was sie erwartet, wenn sie deine E-Mail öffnet.
3. Wecke Neugier
Auch wenn es keine gute Idee ist, deine Empfänger zu täuschen und sie dazu zu bringen, auf deine E-Mail zu klicken, nur damit sie feststellen, dass die Betreffzeile nichts mit deinem Angebot zu tun hat, kann es deiner Öffnungsrate enorm zugutekommen, wenn du ihre Neugier weckst.
Nicht viele Vertriebsmitarbeiter kennen diesen Abschluss-Trick …
Natürlich solltest du deinen potenziellen Kunden tatsächlich etwas Nützliches und Wertvolles bieten. Wecke also ihre Neugier – aber liefere dann auch.
4. Stelle eine Frage
Das funktioniert in der Regel am besten, wenn du es mit den Schmerzpunkten und Problemen verbindest, die deine Zielgruppe erlebt. Ja, wir raten dir, ihre Schwachstellen anzusprechen und ihre Aufmerksamkeit sofort zu gewinnen, indem du etwas erwähnst, das ihnen große Schwierigkeiten bereitet.
Probleme mit einer schlechten Zustellrate?
Eine solche Betreffzeile nutzt die Kraft negativer Emotionen und erinnert deine potenziellen Kunden an ihre Probleme, deutet aber gleichzeitig an, dass deine E-Mail eine Lösung bietet. Der Trick besteht darin, ihre Erwartungen zu erfüllen und etwas Wertvolles anzubieten. Versuche also nicht, dich zu sehr zu verkaufen – denn Menschen kannst du nur einmal täuschen.
5. Verwende Zahlen
Listen zeigen, dass deine Inhalte leicht verständlich und schnell zu überfliegen sind. Niemand möchte sich durch ausufernde Absätze arbeiten und Zeit damit verschwenden, den Kern der Aussage zu verstehen. Nummerierte Listen sind für Augen und Gehirn wesentlich angenehmer und ermöglichen es deinen Empfängern, die benötigte Information im Text schnell zu finden.
7 Tipps, um deine Zustellrate zu verbessern
Diese Betreffzeile zeigt dem Empfänger genau, was ihn erwartet. Sie macht deutlich, worum es in deiner E-Mail geht, und verspricht deinen potenziellen Kunden Inhalte, die ihr Gehirn leicht verarbeiten kann.
6. Gib jedem einzelnen potenziellen Kunden das Gefühl, etwas Besonderes zu sein
Es ist kein Geheimnis, dass erfolgreiche Unternehmen, die E-Mail-Antworten erhalten möchten, für ihren E-Mail-Outreach Sales-E-Mail-Automatisierung einsetzen. Das bedeutet aber nicht, dass deine Kampagnen allgemein gehalten sein und klingen müssen, als hätte C-3PO den Text geschrieben – sonst bist du verloren!
Autoklose, die intuitive Plattform für Sales-Automatisierung, bietet Personalisierungs-Tokens, mit denen du eine Beziehung zu deiner Zielgruppe aufbauen und ihnen das Gefühl geben kannst, gerade eine sorgfältig formulierte 1:1-E-Mail erhalten zu haben. Außerdem musst du nicht nur die vordefinierten Tokens verwenden – mit Autoklose kannst du eigene erstellen und deine Kampagnen ganz nach deinen Vorstellungen personalisieren.
Mike, du hast einen Artikel in deinem Warenkorb liegen lassen
Awww, ein großes Unternehmen wie XYZ denkt an dich und erinnert dich daran, deinen Kauf abzuschließen. Wie süß ist das denn?
Und das ist erst die erste Ebene der Personalisierung. Damit du noch wahrscheinlicher E-Mail-Antworten erhältst, solltest du einen noch fortschrittlicheren Ansatz wählen und weit über die Ebene von Vorname und Standort hinausgehen.
7. Sei geistreich und kontrovers
Du kannst darauf wetten, dass eine witzige Betreffzeile mit Biss die Aufmerksamkeit deiner potenziellen Kunden auf sich zieht.
Seien wir ehrlich – Menschen lieben auch schockierende Nachrichten, Klatsch und aufmerksamkeitsstarke Schlagzeilen.
Allerdings solltest du deine Zielgruppe sehr gut kennen und verstehen, wenn du diesen Ansatz verwenden möchtest, denn bei potenziell brisanten Betreffzeilen kann die Situation schnell außer Kontrolle geraten.
Warum deine Betreffzeilen miserabel sind
Das ist nicht das kontroverseste Beispiel, aber es bringt deine Zielgruppe trotzdem aus dem Konzept und lädt sie dazu ein, darüber nachzudenken, was sie falsch macht.
Beachte außerdem, dass du dich von Politik und Religion fernhalten solltest, da diese beiden Themen zu sensibel sind und eine enorme Gegenreaktion auslösen können.
2. Der Aufbau eines effektiven E-Mail-Textes
Nachdem du deine potenziellen Kunden dazu gebracht hast, deine E-Mail zu öffnen, ist es an der Zeit, ihnen zu zeigen, was du zu bieten hast, und dafür zu sorgen, dass sie ihre vorherige Entscheidung nicht bereuen.
1. Passe deinen Vorschautext an.
Das ist eine zusätzliche Möglichkeit, deine Nachricht über die wenigen Wörter aus der Betreffzeile hinaus zu erweitern. Nutze sie geschickt, um ein Gefühl der Dringlichkeit zu vermitteln und die wichtigste Aussage deiner E-Mail hervorzuheben.
2. Rede deinen Empfängern nicht das Ohr ab.
Das ist eine E-Mail und kein E-Book. Du möchtest einen Punkt vermitteln und deine Nachricht auf effektive Weise übermitteln. Lass dich nicht dazu hinreißen, eine Unmenge an Informationen in deine E-Mail zu packen. Außerdem ist das wichtigste Element deiner Nachricht dein CTA – begrabe ihn also nicht unter einer Textlawine.
3. Verwende keinen Branchenjargon und klinge so natürlich wie möglich.
Menschen möchten einfache und auf den Punkt gebrachte Nachrichten erhalten. Heb dir deine Hightech-Formulierungen für Branchenveranstaltungen und Meetups auf.
Beachte außerdem, dass deine E-Mail so aussehen sollte, als wäre sie für deine Freunde und deine Familie geschrieben – verwende nicht die Feststelltaste, schreibe nicht jeden Buchstaben in deiner Betreffzeile groß und vergiss Spam-Wörter.
Da jedoch sogar „free“, „discount“ oder „amazing“ Spam-Filter auslösen, ist es eine gute Idee, dir eine Liste der häufigsten Spam-Wörter anzusehen. Oder du verwendest den Autoklose Template Analyzer, der jedes einzelne Spam-Wort und jede Spam-Formulierung in deiner E-Mail-Nachricht hervorhebt und deine Zustellrate verbessert.
4. Prahle nicht mit den Funktionen deines Produkts.
Deine potenziellen Kunden interessieren sich nicht für die technischen Daten deines neuesten Produkts. Sie möchten wissen, wie es ihnen helfen und ihr Leben einfacher machen kann. Sprich nicht über die Funktionen, sondern beschreibe all die Vorteile, die sie genießen können, wenn sie sich für dein Angebot entscheiden.
5. Hüte dich vor Unübersichtlichkeit.
Egal, wie sehr du deinen potenziellen Kunden klarmachen möchtest, dass all deine Produkte und Services perfekt zu ihnen passen: Bleib in deiner E-Mail bei einem einzigen Angebot. Mehrere verschiedene Angebote machen deine Nachricht zu einem heillosen Durcheinander, und deine Empfänger wissen nicht, was genau sie tun sollen.
Wenn du mehr als ein oder zwei Links oder Bilder einfügst, ziehst du damit ebenfalls die Aufmerksamkeit des E-Mail-Anbieters auf dich und erhöhst das Risiko, dass deine Nachricht im Spam-Ordner landet. Nur kommerzielle E-Mails und Werbeaktionen enthalten so viele Bilder und Links in ihrem Text, und du möchtest ganz sicher nicht, dass Gmail dich in diese Kategorie einordnet.
6. Fasse unbedingt nach!
All die oben aufgeführten Tipps helfen dir nicht dabei, E-Mail-Antworten zu bekommen, wenn du nicht hartnäckig bleibst. Eine oder zwei Nachrichten reichen nicht aus. Das bedeutet: Der Grund für deine niedrige Antwort- und Klickrate könnte schlicht sein, dass deine Empfänger es vergessen haben oder zu beschäftigt waren – und du es versäumt hast, sie daran zu erinnern, einen Blick darauf zu werfen.
Sieh dir diesen praxisnahen Leitfaden an, wie du effektiv nachfasst.
3. Deine CTAs zum Strahlen bringen
Wie bereits erwähnt, ist ein CTA entscheidend dafür, E-Mail-Antworten zu bekommen. Deshalb ist es wichtig, ihn so prominent und wirkungsvoll wie möglich zu gestalten.
1. Verwende Imperative und Handlungsverben
Du musst deine Empfänger dazu ermutigen und auffordern, auf diesen Button zu klicken und sich für dein Produkt oder deinen Service anzumelden, etwas herunterzuladen, es zu kaufen, zu lesen oder zu abonnieren. Sei also direkt und sage ihnen unmissverständlich, was sie tun sollen.
2. Arbeite mit positiver Verstärkung
Sag deiner Zielgruppe, was passiert, wenn sie auf diesen CTA-Button klickt – also welchen Vorteil sie davon hat.
Jetzt kaufen und kostenlosen Versand erhalten
Abonnieren und ein Geschenk erhalten
Anmelden und deine Öffnungsrate steigern
3. Hebe ihn hervor
Über die beste Farbe für CTAs wurde viel diskutiert. Letztlich kommt es aber darauf an, eine Farbe zu wählen, die den Kontrast zwischen deinem CTA und dem Hintergrund erhöht. Eine kontrastierende Farbe ist immer eine gute Idee, weil sie deinen CTA vom Farbschema deiner Marke abhebt.
4. Platziere ihn weit oben in deiner E-Mail
Manchmal lassen sich Menschen ablenken oder hören einfach auf, deine E-Mail zu lesen, weil sie nicht fesselnd ist. Um das zu verhindern, solltest du deinen CTA weit oben im Text deiner E-Mail platzieren. So zieht er sofort die Aufmerksamkeit deiner Empfänger auf sich und bringt sie dazu, sich mit deinen Inhalten zu beschäftigen.
So bekommst du E-Mail-Antworten – kurz zusammengefasst:
Wenn du E-Mail-Antworten von deinen Empfängern bekommen möchtest, solltest du sie wie echte Menschen behandeln und nicht wie Geldautomaten, die für dein Produkt und deinen Service bezahlen. Diese Tipps helfen dir dabei, deine E-Mail-Ansprache menschlicher und persönlicher zu gestalten und sie ansprechender zu machen.
**Ein bisschen über Natasa:
**Natasa Djalovic. Marketing Managerin bei Autoklose. Begeisterte Promoterin von Memes und GIFs, Katzenliebhaberin und mit Superkräften im Content-Bereich ausgestattet (psst, erzähl es niemandem).

Wir hoffen, dass dir dieser Beitrag gefallen hat. Wenn ja, erzähl anderen davon!
👉 Du findest @salesflare auf Twitter, Facebook und LinkedIn.


