So gründest du eine profitable Digitalmarketing-Agentur und baust sie auf
Dein Leitfaden zum Erfolg als Agentur
Du hast also beschlossen, dich ins Agenturleben zu stürzen – Glückwunsch!
Wie du sicher schon weißt, kann die Gründung und das Wachstum einer Marketingagentur ein langer, schmerzhafter und anstrengender – aber auch lohnender – Prozess sein. Von der Registrierung deiner LLC bis zum Finden deiner ersten Kunden gibt es viele Hürden zu überwinden.
Deshalb haben wir diesen ultimativen Leitfaden zusammengestellt, der dir dabei hilft! 💪
Im Folgenden findest du hilfreiche Tipps, Ratschläge und Ressourcen dazu, wie du deine Marketingagentur erfolgreich gründest und weiterentwickelst. Und wenn du selbst schon „dort gewesen“ bist, lass uns in den Kommentaren wissen, welche weiteren Weisheiten du zu teilen hast.
Teil 1: Start und Promotion
Die Grundlagen
Sollte deine Agentur breit aufgestellt oder spezialisiert sein?
Eines der ersten Dinge, die du bei der Gründung deiner eigenen Marketingagentur bedenken solltest, ist was genau du deinen Kunden anbieten möchtest. 🤔
So wie Produktunternehmen versuchen, den passenden Markt für ihr Produkt zu finden, musst auch du den passenden Markt für deine Dienstleistungen finden.
Und obwohl es viele Full-Service-Agenturen gibt, die in verschiedenen Disziplinen großartige Arbeit leisten, solltest du gerade am Anfang in Betracht ziehen, dich etwas stärker zu spezialisieren.
Warum? Weil du für deine Kunden ein deutlich wertvolleres Asset bist, wenn du ihnen zeigen kannst, dass du einige Dinge wirklich gut beherrschst, statt alles nur mit halber Kraft zu machen. Und seien wir ehrlich: Wenn du allein oder mit einem kleinen Team für deine Agentur arbeitest, möchtest du dich ganz sicher nicht von Anfang an übernehmen. 👎
Bist du großartig in SEO? Webdesign? Social-Media-Promotion? Am besten setzt du dich hin und erstellst eine Liste der Dienstleistungen, die du anbieten möchtest, und denkst dann gründlich darüber nach, ob diese Dienstleistungen tatsächlich deine größten Stärken sind.
Wenn du deine Expertise früh kennst, kann dir das langfristig sehr helfen. 🙌 Außerdem bekommst du so eine bessere Vorstellung davon, für welche Aufgaben du unabhängige Auftragnehmer bezahlen kannst, wenn sich die Arbeit zu stapeln beginnt. Idealerweise solltest du deine Kernkompetenzen im eigenen Haus behalten. Für andere ergänzende Aufgaben könntest du jedoch Outsourcing in Betracht ziehen.
Unternehmen machen sich manchmal Sorgen, dass sie sich zu stark spezialisieren und dadurch Kunden verpassen. Aber sieh es so: Wenn du einige wirklich hervorragende Dienstleistungen anbietest, wirst du Kunden haben, die genau diese Dienstleistungen brauchen. Und dadurch machst du Arbeit, die du tatsächlich machen möchtest – ganz zu schweigen davon, dass du darin richtig gut bist.
„An der Spitze der Nahrungskette“ oder Subunternehmer
Ein weiterer Punkt, den du am Anfang bedenken solltest, ist, wem du deine Dienstleistungen anbieten möchtest – und auf welche Weise.
Möchtest du direkt mit Endkunden arbeiten oder deine Dienstleistungen an andere Unternehmen vergeben, die bestimmte Projekte umsetzen möchten? 🤷
Wenn du das früh entscheidest, sorgt das für mehr Klarheit darüber, wo deine Agentur – bildlich gesprochen – in der „Nahrungskette“ der Unternehmen steht, mit denen du arbeitest. Außerdem kannst du dich so besser auf die Arten von Kunden vorbereiten, nach denen du bei der Akquise suchen möchtest.
Wenn du beispielsweise nicht direkt mit Endkunden arbeiten wirst, solltest du am besten große Agenturen ansprechen, die deine spezielle Expertise nicht im eigenen Haus haben.
Branding und Identität
Als Marketer weißt du das wahrscheinlich nur zu gut: Du brauchst eine Marke! 😅
Aber fairerweise ist das manchmal leichter gesagt als getan. Gerade am Anfang, wenn du dich in deinem Unternehmen um eine Million andere Dinge kümmern musst, kann dein Branding schnell auf der Strecke bleiben.
Es kann verlockend sein, dich stärker auf das Branding deiner Kunden als auf dein eigenes zu konzentrieren – versuche, das zu vermeiden. 🙅
Du würdest schließlich auch nicht mit schlechtem Haar zum Friseur oder mit schlechten Zähnen zum Zahnarzt gehen – warum sollte also jemand deine Marketingservices beauftragen, wenn du dich selbst nicht gut vermarktest?
Es ist wichtig, dir in deinem jeweiligen Fachgebiet einen Namen zu machen und eine Marke zu haben, die leicht wiedererkennbar ist und die Geschichte erzählt, die du erzählen möchtest. 🤘
Column Five hat einen großartigen Schritt-für-Schritt-Leitfaden zur Markenidentität, mit dem du dieses Thema direkt angehen kannst.
Website und Social-Media-Präsenz
Wahrscheinlich ebenfalls eine Selbstverständlichkeit, aber genauso wichtig, ist deine Online-Präsenz. Sobald du eine Markenidentität definiert, ein tolles Logo erstellt und ein Logo-Design entwickelt hast, ist es Zeit, damit zu glänzen! ✨
Wenn du noch nicht bereit bist, in einen Webentwickler zu investieren, der deine Website erstellt, gibt es einige großartige, kostengünstige Optionen zur eigenständigen Veröffentlichung, zum Beispiel Squarespace. Eine weitere gute Alternative ist Pixpa. Mit Pixpa erstellte Websites verfügen über zahlreiche integrierte Tools wie den SEO Manager, Marketing Pop Ups, Announcement Bar und mehr.
Sichere dir für Social Media unbedingt deine Benutzernamen und achte, wenn möglich, darauf, dass sie über alle Kanäle hinweg einheitlich sind. Es ergibt keinen Sinn, deinen Twitter-Account @Marketing_Agency_Example zu nennen, wenn dein Instagram-Account @example.marketingagency heißt – du weißt, was ich meine. 🤓
Außerdem ist das eine großartige Gelegenheit, schon jetzt damit zu beginnen, dir eine Community aufzubauen. Sobald du die für dich passenden Kanäle bestimmt hast und deine Agentur einen digitalen Marketingplan erstellt, solltest du anfangen, mit anderen Accounts zu interagieren!
Folge auf Twitter relevanten Vordenkern in deiner Branche, tritt Facebook-Gruppen mit Gleichgesinnten bei und tu alles, was du kannst, um Teil der Unterhaltung zu sein. Achte darauf, dass deine Website und deine anderen Kanäle schnell laden – dafür kannst du Performance-Booster wie VDS-Server nutzen!
Vergiss zum Schluss nicht, dich für Menschen sichtbar zu machen, die nach dir suchen. Trage dich in verschiedene, gezielte Verzeichnisse ein, zum Beispiel in dieses Verzeichnis für Marketingagenturen in Pittsburgh.
Zeige dein Portfolio
Deine bisherige Arbeit kann potenziellen Kunden zeigen, dass du in der Lage bist, großartige Dinge zu schaffen.
Hebe deine besten Arbeiten aus deinem Portfolio auf deiner Website und deinen Social-Media-Kanälen hervor – aber mach deine Social-Media-Kanäle nicht zu reinen Eigenwerbeplattformen. Gespräche sind keine Einbahnstraße, und das gilt auch für Social Media. 🗣
Was heutzutage für Agenturen noch besser funktioniert: über ihre Expertise zu bloggen und ihre Ratschläge und Meinungen zu verschiedenen Themen zu teilen. Das wird außerdem als weniger werblich wahrgenommen – dazu gleich mehr.
Die nicht ganz so grundlegenden Grundlagen
SMART-Ziele festlegen
Es ist eine Sache zu sagen: „Ich möchte ein erfolgreiches Unternehmen aufbauen.“ Etwas völlig anderes ist es zu sagen: „Ich werde meine Marketingdienstleistungen an Kunden aus dem Finanzdienstleistungsbereich verkaufen, die Unterstützung bei E-Mail-Kampagnen benötigen. Ich werde in sechs Wochen starten und bis zum Jahresende acht Kunden haben …“
Ziele müssen greifbar sein. Eine Möglichkeit, das sicherzustellen, besteht darin, SMART-Ziele zu setzen.
SMART-Ziele sind spezifisch, messbar, erreichbar, relevant und zeitgebunden.
Wenn du Ziele in diesem Format formulierst, kannst du genau herausarbeiten, was du mit deiner Agentur erreichen möchtest. Außerdem hilft es dir, bei deinen Fristen für das Erreichen von Meilensteinen disziplinierter zu bleiben.
Dein Toolkit aufbauen
Es gibt jede Menge Tools, die dir dabei helfen, dein Unternehmen effizient und produktiv zu führen. Im Folgenden findest du einige Vorschläge für verschiedene SaaS-Tools. 🔧
Social-Media-Planung
· Sprout — einer meiner persönlichen Favoriten. Plane und Verfolge alle deine Social-Media-Beiträge über sämtliche Kanäle hinweg. Das Reporting-Tool ist visuell, einfach zu bedienen und unglaublich hilfreich, wenn du sehen möchtest, welche deiner Beiträge am besten funktionieren.
· Buffer — wenn du nach einem kostenlosen Tool suchst, ist dieses hier großartig. Plane deine Beiträge ganz einfach.
· Hootsuite — ein langjähriger Favorit, denn du kannst mehrere Feeds gleichzeitig in deinem Dashboard anzeigen lassen. 🦉
· SocialBu — ein erschwingliches und benutzerfreundliches Tool, mit dem du Beiträge planen, Workflows automatisieren und all deine Social-Kanäle über ein einziges Dashboard verwalten kannst.
Buchhaltung & Abrechnung
· FreshBooks — eine cloudbasierte Buchhaltungssoftware, die einfach und intuitiv zu bedienen ist.
· Xero — eine Buchhaltungssoftware für kleine Unternehmen, die sich um alles rund um Rechnungsstellung, Abrechnung und Buchhaltung kümmert.
CRM
· Salesflare — Überraschung, Überraschung! Stell dir vor, du liebst dein CRM: Salesflare ist als die einfachste Vertriebsmaschine deiner Träume konzipiert. 😍
Projektmanagement
· Airtable — funktioniert wie eine Tabelle, gibt dir aber die Möglichkeiten einer Datenbank, um alles zu organisieren.
· Notion — ein weiterer persönlicher Favorit. Schreibe, plane, arbeite zusammen und bringe mit einem einzigen Tool Ordnung in deine Arbeit. 🙏
· Trello — Boards, Listen und Karten helfen dir dabei, deine Projekte auf unterhaltsame, flexible und motivierende Weise zu organisieren und zu priorisieren.
· Function Point – Verwalte deine gesamte Kreativagentur auf einer einzigen Softwareplattform – mit Funktionen, die Projektmanagement, Ressourcenmanagement, Business Intelligence, CRM und Kostenschätzungen sowie die Finanzen deiner Agentur vereinfachen.
· RedTrack – Tool zur Anzeigen-Nachverfolgung und Attribution für Agenturen und Anbieter. Verfolge und vergleiche die Performance deiner bezahlten Werbung, deines Partnermarketings, deiner Empfehlungen, E-Mail-Kampagnen usw. – alles in einem Tool für eine bessere Optimierung.
Chrome-Erweiterungen
Es gibt einige großartige Chrome-Erweiterungen. Zu unseren Favoriten gehören Grammarly und Dux-Soup.
Wir haben einen Leitfaden zu den besten Chrome-Erweiterungen zusammengestellt – schau sie dir an und prüfe, ob du sie in deinen Arbeitsalltag integrieren kannst. 💪
Einen Mitgründer finden?
Es ist zwar keine Voraussetzung, aber es könnte sich lohnen, einen Mitgründer an Bord zu holen. 👯
Einige der führenden Marketing- und Werbeagenturen sind aus Zweiergespannen entstanden. Denk an Ogilvy & Mather, Wieden+Kennedy usw.
Du hast dann jemanden an deiner Seite, der gemeinsam mit dir durch schwierige Zeiten geht und dich und dein wachsendes Team weiter unterstützt und motiviert.
Nicht immer notwendig, aber immer eine Überlegung wert!
Inbound- vs. Outbound-Marketing
Ich werde nicht auf den Unterschied zwischen Inbound und Outbound eingehen, denn wenn du eine Agentur gründest, gehen wir einfach davon aus, dass du dich damit bereits auskennst … 😉
In jedem Fall ist es wichtig, zu planen, wie du am Anfang (und später) neue Kunden gewinnen möchtest.
Das Beste, was du wahrscheinlich tun kannst, ist eine Mischung aus beidem – aber definitiv mit mehr Inbound als Outbound. Am Anfang wirst du dich allerdings wahrscheinlich deutlich stärker auf Outbound konzentrieren.
Unabhängig davon möchtest du potenziellen Kunden nicht zu sehr auf die Pelle rücken. Stattdessen sollten dich zukünftige Kunden am besten selbst oder durch Mundpropaganda finden.
Im zweiten Teil dieses Leitfadens findest du verschiedene Beispiele dafür, wie du sowohl Inbound- als auch Outbound-Marketing einsetzen kannst, um dein Unternehmen aufzubauen.
Teil 2: Zeit zu wachsen
Du hast jetzt deine Marketingagentur gegründet – nun brauchst du einige Kunden, damit du anfangen kannst zu wachsen! 📈
In diesem Abschnitt geht es um einige der verschiedenen Möglichkeiten, neue Kunden zu gewinnen, sowie um Tipps dazu, wie du ein gesundes und nachhaltiges Geschäftsmodell aufbaust.
Deine zukünftigen Kunden finden
Dein bestehendes Netzwerk nutzen
Auch wenn dein Netzwerk nicht riesig ist, solltest du mit Freunden, Familie und Kollegen sprechen, um ein Gefühl dafür zu bekommen, mit welchen Herausforderungen ihre Unternehmen im Marketing zu kämpfen haben.
Lade sie auf einen Kaffee oder zum Mittagessen ein und frag sie, wie das Marketing in ihrem Unternehmen läuft und bei welchen Dingen sie feststecken oder frustriert sind. 😤
Versuche nicht, sofort deine Dienstleistungen zu verkaufen. Hör zu. Und versuche zuerst, die Situation zu verstehen.
Auch wenn sie gerade keine Marketingagentur beauftragen möchten, kannst du wertvolle Einblicke gewinnen und bei ihnen präsent sein, sobald sie tatsächlich zusätzliche Unterstützung im Marketing brauchen – und vielleicht kennen sie andere Menschen, die deine Dienstleistungen gebrauchen könnten.
Outbound-E-Mail-Kampagnen
Es gibt verschiedene Tools für Outbound-E-Mails – von Mailshake über MixMax bis Autoklose. Oder du sendest E-Mail-Workflows/-Sequenzen einfach direkt aus deinem CRM, Salesflare. 📬
Such dir das Tool aus, das am besten zu dir passt, und sieh dir anschließend unseren Leitfaden an, wie du E-Mail-Automatisierung wie ein Profi beherrschst.
Grundlegende SEO-Recherche durchführen
Recherchiere Keywords, mit denen du deine Agentur in Verbindung bringen möchtest – welche Arten von Unternehmen tauchen in den Ergebnissen auf? Mit welchen Herausforderungen kämpfen sie? Passen sie als potenzielle Kunden zu dir?
Auch wenn du kein SEO-Profi bist, kannst du unterwegs dazulernen und dein Wissen später auf die Projekte künftiger Kunden anwenden! 😄
Und auch abgesehen von der Kundensuche gilt: Du musst kein SEO-Meister sein, um eine Marketingagentur zu gründen. Aber wenn du die Grundlagen verstehst und weißt, warum bestimmte Maßnahmen bestimmte Ergebnisse bringen, kann dich das sehr weit bringen.
Gruppen beitreten – online und im echten Leben
Gruppen mit gemeinsamen Interessen zu finden, ist nicht nur eine gute Möglichkeit, neue Freunde zu gewinnen, sondern kann auch eine gute Gelegenheit sein, potenzielle Geschäftskontakte zu knüpfen. 🤝
Das kann auf verschiedene Dinge zutreffen – Facebook-Gruppen, Quora und Product Hunt sind einige der ersten Anlaufstellen, die mir für Online-Networking in den Sinn kommen. 😻
Es gibt sogar Agenturen, die Gruppen für ihre Nische gegründet haben, zum Beispiel Badass Marketers & Founders (BAMF), SaaS Growth Hacks und weitere.
Wenn es um Networking im echten Leben geht, sieh dir lokale Gruppen auf Meetup an oder prüfe, ob auf Eventbrite interessante Veranstaltungen anstehen. Du weißt nie, was du dabei findest – oder wen du am Ende kennenlernst!
Branchenkonferenzen können ebenfalls ein guter Ort sein, um Leads zu gewinnen. Du musst ein wenig recherchieren und Vorarbeit leisten, um sicherzustellen, dass die teilnehmenden Unternehmen als potenzielle Kunden gut zu dir passen. Wenn du es richtig angehst, kann sich das jedoch unglaublich lohnen.
Wenn du Leads suchst, führt kein Weg an LinkedIn vorbei. Es ist mit Abstand die größte und aktuellste Lead-Liste der Welt.
Wir haben tatsächlich ein äußerst hilfreiches Playbook darüber erstellt, wie du Kunden auf LinkedIn finden kannst – sieh es dir also unbedingt an! Denn glaub mir: LinkedIn kann eine wahre Fundgrube für potenzielle neue Kunden sein. 💎
Bloggen
Einen Blog zu starten kann das wertvollste Inbound-Marketing sein, das du für dein Unternehmen auf die Beine stellst – wenn du es richtig machst. 😎
Und falls du noch überzeugt werden musst, hier sind die Fakten: Unternehmen mit Blog haben im Durchschnitt 97 % mehr eingehende Links als Unternehmen ohne Blog. Das bedeutet mehr Traffic über Suchmaschinen und mehr Chancen, dass potenzielle Kunden dich online finden.
Aber das ist noch nicht alles: 60 % der Verbraucher haben nach dem Lesen eines Unternehmensblogs eine positive Meinung von diesem Unternehmen, und 70 % der Verbraucher erfahren über den Blog von einem Unternehmen – statt über Anzeigen.
Warum solltest du also nicht bloggen? 😱
Denk über Themen und Pain Points nach, bei denen du deine Kunden unterstützen möchtest. Erstelle Pillar Pages, gib Ratschläge und stelle Ressourcen bereit. Zeig potenziellen Kunden, dass du in diesem Bereich ein Thought Leader bist und dass sie dir vertrauen können.
Es gibt außerdem großartige Tools, die deinen Content-Marketing-Workflow noch besser machen können, zum Beispiel StoryChief. Damit kannst du Inhalte planen, terminieren und mit einem Klick über mehrere Kanäle verteilen. 👍
Warme (und vielleicht ein paar kalte) E-Mails
Wenn es irgendwie möglich ist, versuche, zunächst eine Beziehung aufzubauen, bevor du potenzielle Kunden direkt kontaktierst. 🔥
Dabei kannst du es ganz einfach halten: Vielleicht haben sie einen großartigen Beitrag auf LinkedIn veröffentlicht, den du kommentierst, oder du retweetest etwas von ihrem Account und ergänzt es um einen aufschlussreichen Kommentar.
Noch besser: Du lernst sie bei einer Veranstaltung kennen und meldest dich kurz danach bei ihnen. Oder du siehst dir Stellenausschreibungen an und findest heraus, ob sie nach konkreter Unterstützung im Marketing suchen.
Wie auch immer du dabei vorgehst: Tu es überlegt und strategisch. Wenn du einfach jedes Unternehmen, mit dem du arbeiten möchtest, per Massen-E-Mail anschreibst, ist das keine besonders gute Nutzung deiner Zeit – und wahrscheinlich bekommst du überhaupt keine Antworten. 👎
Du möchtest eine Beziehung zu diesen Unternehmen aufbauen. Geh also genauso vor, wie du selbst angesprochen werden möchtest – auf eine organischere und durchdachtere Art. 💛
Kalte E-Mails müssen nicht schlecht oder nervig sein – man kann sie durchaus gut machen. Achte aber darauf, ihnen keine E-Mail zu schicken, in der du erklärst, wie großartig du bist und warum sie unbedingt mit dir arbeiten sollten.
Igitt, das will niemand. ☹️
Sprich stattdessen mögliche Pain Points an, mit denen sie zu kämpfen haben, und frag, ob ihr darüber weiter sprechen könnt. Bring sie dazu, über sich selbst zu erzählen, statt pausenlos über dein Unternehmen zu reden.
Ein gesundes Geschäftsmodell aufbauen
Deine Agentur profitabel machen und deine Preise festlegen
Es gibt unzählige Möglichkeiten, deine Gewinne als Marketingagentur zu maximieren. Dieser großartige Leitfaden von Marketing Agency Insider ist ein guter Ausgangspunkt für Inspiration.
Im Grunde läuft es darauf hinaus, was du priorisieren möchtest und wie du dein Unternehmen strukturieren willst. Jede Agentur ist anders, aber einige Geschäftsmodelle funktionieren besser als andere.
Tipp: Eine ideale Möglichkeit, deinen Gewinn zu maximieren, ist eine wertbasierte Preisgestaltung einzuführen. Dabei berechnest du deinen Kunden den Wert der Leistungen statt der für ein Projekt aufgewendeten Zeit.
Wenn du deine Preise und den Wert, den du deinen Kunden bietest, verstehst, kann dir das langfristig sehr helfen. Kenne immer deinen Wert! 🤑
Abrechnung verwalten
Behalte deine Abrechnungszyklen im Blick – und stelle sicher, dass deine Kunden dich dann bezahlen, wenn sie es sollten. 💸
Klingt offensichtlich, ja – aber wenn du hart daran arbeitest, deine Kunden zufriedenzustellen, können die Wochen nur so dahinfliegen. Am Ende weißt du nicht mehr, ob du bezahlt wurdest oder nicht – und in 99 % der Fälle werden deine Kunden dich auch nicht daran erinnern.
Ein CRM eignet sich hervorragend, um gewonnene und abgerechnete Projekte zu verfolgen. Für Rechnungen, die Buchhaltung und Ähnliches solltest du jedoch unbedingt ein Tool wie FreshBooks oder Xero einsetzen, damit alles geordnet bleibt. Es ist wichtig, einen Überblick darüber zu haben, wie dein Unternehmen finanziell dasteht. 📊
Umsatzziele
Die richtigen Umsatzziele für dein Unternehmen festzulegen, kann ein kniffliger Prozess sein.
Zum Glück gibt es bei SOMAmetrics einen hilfreichen Leitfaden, der erklärt, wie du effektive Umsatzziele für deine Agentur und darüber hinaus festlegen kannst. 🎯
Wenn du das früh richtig angehst, kann es deiner Agentur helfen, nachhaltig und profitabel zu wachsen. Außerdem kannst du diese Ziele in einem CRM wie Salesflare festlegen und so effektiver verfolgen.
Abrechenbarkeit
Achte darauf, deine Zeit pro Kunde zu verfolgen. Genauso wichtig ist es aber, auch deine nicht abrechenbaren Stunden zu verfolgen. ⏳
Dinge wie Pitches für Neukunden, das Schreiben von Angeboten, Networking, Admin-Arbeit, Meetings und Kundenrecherche sind entscheidend dafür, dass dein Unternehmen am Leben bleibt – auch wenn sie nicht direkt Umsatz generieren.
In jedem Fall kann ein genauer Blick darauf, wie dein Unternehmen nicht abrechenbare Zeit verbringt, sicherstellen, dass du und dein Team so effizient wie möglich arbeitet. Du bekommst ein besseres Gefühl dafür, was im Laufe des Tages deine Zeit beansprucht und ob bei den bestehenden Prozessen noch Raum für Verbesserungen besteht.
Außerdem kann es dir helfen, unprofitable Kunden zu entdecken und zu identifizieren sowie mehr abrechenbare Stunden in Bereichen zu finden, in denen du mehr Arbeit benötigst. 👩💻
Tools wie Timely eignen sich hervorragend, um deine Zeit zu verfolgen und dir bessere Einblicke darin zu geben, womit du und dein Team eure Zeit verbringt.
Bei der abrechenbaren Auslastung einer Agentur kann es zwar Unterschiede geben, aber ein gesundes Ziel liegt bei etwa 70–80 % – das bedeutet, dass nur 20–30 % deiner Zeit und der Zeit deines Teams für nicht abrechenbare Aufgaben verwendet werden. Dieser Anteil kann im Laufe der Zeit natürlich noch deutlich sinken, aber ein Ziel oder einen Rahmen vor Augen zu haben, ist hilfreich.
Möchtest du abrechenbare Stunden berechnen? Wie Timely ist auch Toggl dafür ein großartiges Tool, da du unterschiedliche Sätze für verschiedene Teammitglieder oder Kunden festlegen kannst. ⏱
Angebote
Eine einheitliche Angebotsstruktur ist eine gute Möglichkeit, für eine konsistente Preisgestaltung in deinem Unternehmen zu sorgen. Die Honorarstrukturen von Agenturen lassen sich in zwei Hauptbereiche unterteilen: projektbasierte Arbeit und Arbeit auf Retainer-Basis.
Bei projektbasierter Arbeit solltest du – je nachdem, welchen Nettogewinn du erzielen möchtest – einige Faktoren berücksichtigen, etwa die Stundenkosten deiner Mitarbeitenden, die geschätzten abrechenbaren Stunden und unerwartete Kosten (oder eine schleichende Ausweitung des Leistungsumfangs).
Entscheidend ist, diese unbekannten Faktoren zu kalkulieren und für Dienstleistungen, die zu deinem Unternehmen passen, die Gewinnmargen zu bestimmen – und vergiss bei der Kalkulation auch deine LLC-Kosten und Verwaltungskosten nicht! ⚠️
Arbeit auf Retainer-Basis ist etwas schwieriger zu kalkulieren, da dabei viel Arbeit zu Beginn anfällt. Deshalb solltest du in deinen Verträgen unbedingt entsprechende Regelungen vorsehen, etwa Kündigungsklauseln, die die Setup-Phase schützen und sicherstellen, dass du angemessen vergütet wirst, wenn der Kunde den Vertrag vorzeitig kündigt.
Eine beispielhafte Aufschlüsselung einer jährlichen Preisstruktur könnte so aussehen:
- Setup-Phase, erste 2 Monate: $20,000
- Laufende Phase, die übrigen 10 Monate: $28,000
- Gesamt: $48,000
- Auf monatliche Zahlungen umgelegt: $4,000
In diesem Fall würde Ihr monatlicher Vorschuss für diesen Kunden $4.000 betragen - dies sollte bestimmte, einzeln aufgeführte Leistungen abdecken. Und wenn Ihr Kunde mehr als diese Leistungen wünscht, dann wäre das der Zeitpunkt, an dem Sie einige à la carte Preispunkte für seine Bedürfnisse aushandeln.
Ein guter Ausgangspunkt für Angebote ist die Liste kostenloser Angebotsvorlagen von Better Proposals, die du hier findest (Better Proposals lässt sich übrigens auch mit Salesflare integrieren). 🤘 Ein weiteres Online-Tool zum Erstellen von Geschäftsangeboten, das du dir ansehen kannst, ist dieses von Qwilr.
Verhandlungen
Verhandlungen können am Anfang mit deiner Agentur knifflig und etwas unangenehm sein. Das sollte dich aber nicht davon abhalten, mit Selbstvertrauen und einer offenen Haltung in eine Verhandlung zu gehen.
Wenn es um Unternehmen geht, solltest du damit rechnen, dass mindestens 5 % Rabatt verlangt werden – das ist ziemlich üblich. Stimme aber niemals einem Vertrag zu, von dem du nicht glaubst, dass du ihn erfüllen kannst, oder bei dem du kein gutes Gefühl hast. 🤝
Es geht um einen Kompromiss zwischen dir und deinem zukünftigen Kunden, aber das bedeutet nicht, dass du deine Arbeit umsonst abliefern solltest. Genau deshalb ist es entscheidend, deinen Wert zu kennen – und das kann dir dabei helfen, eine Vereinbarung zu erreichen, mit der beide Seiten zufrieden sein können. 😁
Wenn du das Gefühl hast, dass ein zukünftiger Kunde so kleinlich um jeden Cent feilscht, dass der Vertrag für dich keinen Sinn mehr ergeben würde, versuche höflich, einen Mittelweg zu finden. Wenn das nicht möglich ist, solltest du die Vereinbarung vielleicht noch einmal überdenken.
Die Presse für sich nutzen
Eine PR-Kampagne aufzubauen, kann eine gute Möglichkeit sein, deinen Namen bekannt zu machen – und dafür gibt es verschiedene Wege. 🗞
Zum Beispiel: Du hast gerade einen großen Kunden gewonnen – großartig! Das kannst du in einer Pressemitteilung bekannt geben (noch besser ist eine gemeinsame Pressemitteilung mit dem Kommunikationsteam des Kunden, denn dadurch bekommt die Ankündigung mehr Gewicht).
Oder du kannst die Presse nutzen, um dich in deinem Fachgebiet als Vordenker zu positionieren. Story- oder Kolumnenideen bei Publikationen einzureichen, kann ein guter Weg zu kostenloser Werbung für dein Unternehmen sein – und rückt dich als jemanden ins Rampenlicht, dem die Menschen bei bestimmten Themen vertrauen können.
Eine Pressestrategie kann schnell ein Eigenleben entwickeln – und erfordert viel Zeit, Ressourcen und Beziehungsarbeit. Wenn du dich aber dafür interessierst, diesen Weg weiterzuverfolgen, während deine Agentur wächst, ist dieser Leitfaden von Quick Sprout ein guter Ausgangspunkt.
Abschließende Gedanken
Jeder Weg zum Erfolg im Agenturgeschäft ist anders. Wenn du diesen Leitfaden aber nutzt und auf dein eigenes Unternehmen anwendest, bist du meiner Meinung nach auf dem richtigen Weg. 👊
Und ich weiß, dass ich dir gerade eine TONNE an Informationen gegeben habe – genau deshalb habe ich alle in diesem Beitrag erwähnten Leitfäden, Ressourcen und Tools in einer praktischen Übersicht zusammengestellt.
Tada! Hier findest du alles! ✨
Hast du Fragen oder denkst du, dass wir noch etwas in diesen Leitfaden aufnehmen sollten? Lass es uns in den Kommentaren wissen!
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