So erstellst du die perfekte Website für dein Startup
Ein Gastbeitrag von Ryan Gould (Vice President of Strategy and Marketing Services bei Elevation Marketing)

Wenn du die perfekte Startup-Website erstellen möchtest, solltest du zunächst wissen, warum eine Website wichtig ist. Zu oft stürzen sich Startups in die Erstellung einer Website, ohne eine klare Vorstellung davon zu haben, warum sie das tun und was sie damit erreichen wollen. Deine Website ist die Sonne, um die sich all deine anderen Strategien drehen. Und das letztendliche Ziel dieser Strategien sind Conversions. Deshalb sollte die perfekte Startup-Website mit Blick auf Conversions konzipiert und optimiert werden.
1. Design
Damit deine Website ihr Ziel erreicht, braucht sie ein gutes Design, eine gute Benutzererfahrung mit einfacher Bedienung, Konsistenz und gute Inhalte. Wusstest du, dass 38 % der Benutzer deine Website verlassen, wenn sie sie unattraktiv finden, und dass 75 % der Benutzer zugeben, sich anhand des Designs einer Website ein Urteil über die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens zu bilden?
Ein paar Dinge solltest du im Hinterkopf behalten:
1. Halte es einfach. Weniger ist mehr.
Eine Studie von Google hat ergeben, dass Websites mit hoher visueller Komplexität zu negativeren ersten Eindrücken führen als Websites mit mittlerer oder geringer Komplexität – und dass Benutzer ihre Einschätzung innerhalb von 17 Millisekunden trafen. Du hast nur eine Chance, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Viele Agenturen, die Webflow-Entwicklungsleistungen anbieten, raten neuen Website-Betreibern, immer klein und einfach anzufangen, denn ein Redesign kannst du später jederzeit vornehmen.
2. Beschränke dich auf ein paar Schriftarten in verschiedenen Schriftschnitten und Varianten.
Nur weil du eine ganze Reihe von Schriftarten hast, heißt das nicht, dass du sie alle verwenden solltest. Jede Schriftart vermittelt ein bestimmtes Gefühl – und weißt du, was zu viele Gefühle auslösen können? Verwirrung. Lies noch einmal Punkt 1.

3. Sei bei Farben konsistent und sparsam
Wenn du eine persönliche Website erstellen möchtest, solltest du mit deinen Markenfarben beginnen und sie als Primärfarbe verwenden, eine oder zwei Akzentfarben sowie eine Hintergrundfarbe auswählen. Berücksichtige dabei auch dein Unternehmen. Wie Neil Patel sagt: Verwende Farben auf die richtige Weise, zum richtigen Zeitpunkt, für die richtige Zielgruppe und für den richtigen Zweck.
4. Achte darauf, dass die Website für Mobilgeräte optimiert ist
Das kann man gar nicht oft genug betonen. Mehr als die Hälfte des weltweiten Internetverkehrs kommt inzwischen von Mobilgeräten. Google stuft für Mobilgeräte optimierte Websites in den mobilen Suchergebnissen höher ein und hat im vergangenen Jahr damit begonnen, die mobilen Versionen von Webseiten für die Indexierung und das Ranking zu verwenden.
2. SEO
Eine Sache, die du von Anfang an unter Kontrolle hast, ist deine On-Page- (oder On-Site-) Suchmaschinenoptimierung (SEO). Sie trägt dazu bei, dein Ranking auf den Suchergebnisseiten von Suchmaschinen (SERP) zu bestimmen – je weiter oben du auf der SERP erscheinst, desto besser.

Es gibt weitere SEO-Taktiken, die du anwenden kannst, aber hier sind die On-Page-SEO-Faktoren, die du sofort berücksichtigen solltest:
1. Title-Tags
Der Title-Tag wird in Suchmaschinen angezeigt. Er ist anklickbar und sollte idealerweise aussagen, worum es auf der Seite geht. Füge nach Möglichkeit eines deiner primären Keywords in den Titel ein (aber stopfe ihn nicht mit Keywords voll!) und beschränke ihn auf 55–60 Zeichen, damit er in den Suchergebnissen nicht abgeschnitten wird.
Warum das wichtig ist: Google betrachtet den Title-Tag und vergleicht ihn mit dem restlichen Inhalt, um dessen Relevanz zu beurteilen – und Relevanz ist ein Faktor für dein Ranking in den SERPs.
2. Meta-Description
Das ist eine weitere Möglichkeit zu zeigen, worum es auf einer Seite geht. Die Meta-Description wird in der SERP unter dem Titel und der URL angezeigt. Sie sollte etwa 160 Zeichen lang sein (längere Texte werden in den Suchergebnissen abgeschnitten) und natürlich ein oder zwei Keywords enthalten.
Warum das wichtig ist: Die Meta-Description ist kein Rankingfaktor, aber sie verbessert die Click-through-Rate, weil sie den Nutzern etwas mehr über den Inhalt deiner Startup-Website zeigt. Wenn ihnen gefällt, was sie sehen, klicken sie darauf.
3. URL
Deine URL hilft dabei, die Struktur deiner Domain zu erkennen. Darüber hinaus ist sie ein weiterer Ort, an dem du ein Keyword verwenden kannst.
Warum das wichtig ist: Die URL selbst ist kein großer Rankingfaktor. Wenn du jedoch ein Keyword in eine URL aufnimmst, kann das deinem Ranking helfen – außerdem macht die URL deutlich, worum es auf der Seite geht.
4. Alt-Text
Alt-Text ist für Bilder gedacht und im Seitencode enthalten. Sein Hauptzweck besteht darin, Fotos für Menschen mit Sehbeeinträchtigungen zu beschreiben, die Screenreader verwenden.
Warum das wichtig ist: Ein primäres Keyword in die Bildbeschreibung aufzunehmen, kann Suchmaschinen-Crawlern dabei helfen, das Bild zu indexieren, und die On-Page-SEO unterstützen.
Und vergiss nicht:
- Deinen Unternehmensnamen und deine Kontaktinformationen (du wärst überrascht, wie viele Unternehmen keine vollständigen Kontaktinformationen angeben).
- Stelle sicher, dass deine Seiten schnell laden (bei einer Verzögerung von einer Sekunde beim Laden der Seite kannst du 7 % deiner Conversions verlieren).
3. Content
Während „mehr Content“ früher das große Mantra war, geht es heute eher um Themen und den Content, den du rund um diese Themen erstellst. Keywords allein sind nicht mehr ganz so wichtig wie früher – wohl aber Keywords, die in relevantem Content verwendet werden, der zu den Suchanfragen der Nutzer passt.
Technisch gesehen fällt das noch immer unter On-Page-SEO, aber der Content ist wirklich das Entscheidende. Google möchte, dass Nutzer schnell Antworten finden – die besten Antworten. Besserer, relevanter Content erfüllt dieses Ziel. Deshalb wird jede Startup-Website belohnt, die auf frischem, kontinuierlichem Content aufbaut.
Stell dir diese Fragen:
- Ist mein Content umfangreich? Es gibt keine Mindestanzahl an Wörtern pro Seite, aber je gründlicher der Content ist, desto besser wirst du ranken. Als Faustregel gilt: mindestens 300 Wörter pro Seite. Längerer Content sollte durch Bilder, Aufzählungen, H1- und H2-Überschriften und Pull-Quotes aufgelockert werden.
- Ist mein Content für die Suchanfrage relevant? Wenn jemand nach „Frühlingskleidern“ sucht und auf einer Seite für Winterabendkleider landet, wird die Person sofort wieder abspringen – und wahrscheinlich auch von deiner Website und aus deinem Leben verschwinden.
- Ist mein Content nutzerfreundlich? Ist er gut lesbar? Wenn du dir nicht sicher bist, kannst du ihn durch einen Lesbarkeitsprüfer) laufen lassen. Sind Rechtschreibung und Grammatik korrekt (das ist wichtig!)?
- Dupliziere ich Content auf mehreren Seiten? Suchmaschinen erkennen doppelte Inhalte und werden dich dafür abstrafen. Achte darauf, auf deiner Website eine Vielfalt an gut geschriebenem und optimiertem Content bereitzustellen.
Noch ein paar Dinge, die du für deine Startup-Website bedenken solltest:
Starte einen Blog: Jeder Blogbeitrag ist eine weitere SEO-Seite! Starte einen Blog, schreibe fachkundige Beiträge mit relevantem (da ist dieses Wort schon wieder) Content und optimiere ihn für die Suche. Die optimale Länge eines Blogbeitrags hängt teilweise von deiner Branche, deiner Website und deiner Zielgruppe ab. Im Allgemeinen ranken Blogs mit 1.600–1.900 Wörtern jedoch besser. Das bedeutet nicht, dass du 100 Wörter verwenden solltest, wenn 10 ausreichen, nur um Platz zu füllen. Konzentriere dich auf die Qualität des Contents und nicht auf seine Länge.

Schreib für deine Kunden: Verfasse keine steifen, formellen Inhalte, die sich an Suchmaschinen richten. Suchmaschinen wissen es besser – und deine Kunden auch. Schreib natürlich, als würdest du dich mit jemandem unterhalten, denn genau das tust du eigentlich.
Bitte um Feedback: Kundenfeedback wird als Teil einer übergreifenden Marketingstrategie und deiner Marke häufig übersehen. Indem du Feedback auf deiner Website ermöglichst, kannst du alles besser gestalten – von der User Experience auf deiner Website über deine Angebote bis hin zur Kundenzufriedenheit. Damit deine Website-Besucher eine noch bessere Erfahrung machen, solltest du dich außerdem auf den Schutz deiner Website und ein ansprechendes UI/UX-Design konzentrieren.
Binde Bilder und Videos ein: Webinhalte mit Bildern und Videos erzielen eine um 94 % bessere Performance als Inhalte ohne. Tatsache ist: Visuelle Inhalte hinterlassen einen stärkeren Eindruck und bleiben besser im Gedächtnis als Text. Und wenn es um SEO geht, denk einfach an den Alt-Text!
4. Zusammenfassung
Gutes Design, hochwertige Inhalte und SEO sind die drei wichtigsten Faktoren für die perfekte Startup-Website – eine Website, die in den SERPs gut rankt, Kunden anzieht und letztlich Verkäufe generiert. Schließlich hast du ein Unternehmen, weil du etwas zu verkaufen hast!
Ein wenig über Ryan:
Von etablierten Fortune-100-Institutionen bis hin zu innovativen Start-ups bringt Ryan umfangreiche Erfahrung zu Elevation Marketing und arbeitet dort mit einer großen Bandbreite an B2B-Kunden. Er konzipiert und steuert gekonnt die Umsetzung integrierter Marketingprogramme und ist fest davon überzeugt, dass Strategie – nicht nur Taktik – Vertriebs- und Marketingteams innerhalb von Unternehmen wirksam aufeinander abstimmen sollte.
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